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Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"

Monograph

Identifikator:
1027468136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-158313
Document type:
Monograph
Author:
Fuerth, Maria http://d-nb.info/gnd/1055373365
Title:
Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"
Place of publication:
Göttingen
Publisher:
Hubert
Year of publication:
1920
Scope:
VI, 30 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der produktiven Kräfte in Lists "nationalem System der politischen Ökonomie"
  • Title page
  • Contents

Full text

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1) 
jenigen Nationalökonomen finden, die Statik und Dynamik unter- 
scheiden, z. B. bei John Stuart Mill’), bei Oppenheimer*) und bei 
Schumpeter °). Dühring hat keine Abgrenzung der beiden Methoden 
vorgenommen. Die analytische‘) hält er für wertvoller, da sie 
nach seiner Ansicht für die theoretische Nationalökonomie unent- 
behrlich ist. Die induktive®) läßt er nur innerhalb engbemessener 
Schranken gelten, doch erwähnt er nicht, welche denn ihre 
Schranken seien. 
Dührings Aufbau der politischen Oekonomie zeigt, daß er 
die trennenden Unterschiede zwischen reiner Theorie und Dyna- 
mik übersah. Am deutlichsten zeigt es seine Werttheorie, die- auch 
wohl deshalb so erhebliche Mängel aufweist. Dührings Wert- 
theorie, die eine Synthese zwischen den Begriffen „Prozeß“ und 
„Zustand“, zwischen Statik und Dynamik herbeiführen will, halten 
wir für unrichtig. „Es®°) sei darauf hingewiesen“, sagt Dühring, 
„daß man den Wert volkswirtschaftlicher Institutionen und produk- 
tiver Kräfte regelmäßig nach denselben Prinzipien wie den Wert 
der. Erzeugnisse bestimmen kann, wenn man sich nicht nur auf 
einen einzigen Zeitpunkt beschränkt, sondern die in der Zeit auf- 
einander folgenden Hervorbringungen insgesamt in Anschlag bringt.“ 
Was hier Dühring sagt, daß man produktive Kraft als Prozeß 
ebenso messen könne wie das Ergebnis, den Zustand, scheint 
uns nicht möglich. Dühring will das Gesamtergebnis der ein- 
zelnen Resultanten der produktiven Kraft innerhalb einer gewissen 
Zeitspanne messen. Zu dieser Auffassung Dührings läßt. sich 
sagen: wenn Dühring von einer gewissen Ausdehnung der Zeit 
spricht, innerhalb der die produktive Kraft durch Veranschlagung 
ihrer einzelnen Ergebnisse bemessen werden sollen, so hat er 
uns nichts — und das ist bei diesem Problem das Wesentliche 
— über die Grenzen der zeitlichen Ausdehnung gesagt. Begrenzt 
er die zeitliche Ausdehnung dadurch, daß er während des Wirkens 
der produktiven Kraft (Vorgang) eine im labilen Gleichgewicht 
ruhende Gesellschaft voraussetzt, dann mißt Dühring in diesem 
Fall nicht den Wert der produktiven Kraft des wirtschaftlichen 
Vorgangs trotz der Veranschlagung der einzelnen Ergebnisse, 
sondern den Wert eines einzelnen Ergebnisses, den Wert der auf 
den Zustand reduzierten Kraft. 
Rechnet er aber innerhalb der festgesetzten Zeitspanne nicht 
mit einem Zustand der Gesellschaft, sondern mit einer in ihrem 
Entwicklungsgang nie stillstehenden Wirtschaftsgesellschaft, so 
wird er nicht ‚einmal zur Messung einzelner Ergebnisse der pro- 
duktiven Kraft kommen. Denn die Komponenten, die bei der 
Messung der einzelnen Ergebnisse in Frage kamen, werden sich 
infolge des nie stillstehenden Entwicklungsganges der Wirtschafts- 
gesellschaft von Fall zu Fall geändert haben. Das Resultat der 
Principles 4. Buch 1. Kap. 2) Wert und Kapitalprofit S. 28. 
Wesen und Hauptinhalt der theoretischen Nationalökonomie S. 177. 
Dühring, Gesch. d. Nat.-Oek. S. 427. 5) Dühring. Gesch. d. Nat.-Oek. S. 429. 
Dühring, Krit. Grundl. S. 98.
	        

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Die Theorie Der Produktiven Kräfte in Lists “Nationalem System Der Politischen Ökonomie”. Hubert, 1920.
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