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Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

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Bibliographic data

fullscreen: Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

Monograph

Identifikator:
1027527760
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52624
Document type:
Monograph
Author:
Schott, Sigmund http://d-nb.info/gnd/117007161
Title:
Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate
Place of publication:
[Mannheim]
Publisher:
Mannheimer Vereinsdruckerei
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (59 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Der Mietausfall
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate
  • Title page
  • Contents
  • 1. Anlaß und Durchführung der Arbeit
  • 2. Der Mietausfall
  • 3. Die Pfandlasten
  • 4. Der Schluß vom Teil auf's Ganze

Full text

23 
fall durch Leerstehen. Bei den kleinsten Wohnungen von einem 
Zimmer erreicht er nur den dritter* Teil des Ausfalls durch 
Nicht-Zahlung, bei den Wohnungen mit 2—4 Zimmern etwa die 
Hälfte, bei jenen mit 5 Zimmern 4/ 5) bei den Wohnungen 
mit 6 und mehr Zimmern übertrifft er den Verlust durch Nicht 
zahlung. Seine Höhe ist in den einzelnen Wohnungsgrößen 
klassen annähernd gleich, sodaß der prozentuale Anteil des Ge 
samtverlustes an der Mieteinnahme im wesentlichen mit dem 
Verlauf des Anteils für Nicht-Vollzahlung übereinstimmt, d. h. 
mit steigender Zimmerzahl der Wohnung abnimmt. Im Durch 
schnitt aller Wohnungen beträgt der Verlust durch 
Leerstehen rund 23/4, durch Nichtzahlung ö 1 /^, zusam 
men also 8o/o der ordentlichen Einnahme für 8 Mo 
nate, anders ausgedrückt deren dreizehnten Teil. 
Es verlohnt sich nicht, die schon, in der Tabelle deutlich 
heraustretenden Erscheinungen durch Zusammenfassung der acht 
Wohnungsgrößenklassen in etwa drei oder vier Gruppen noch 
schärfer herauszuheben, ergänzend sei hier nur der in der Tabelle 
nicht aufgeführte Anteil der Wohnungen ohne Mietausfall 
an der Gesamtzahl der Wohnungen beigefügt. Er betrug bei den 
Wohnungen mit Zimmern 
1 2 3 4 5 6 ? 8 und im 
mehr ganzen 
o/o 
52,1 
60,9 61,7 77,3 76,5 83,1 
9,3 96,4 63,6 
Demnach auch hier eine so gut wie vollkommen regelmäßig 
aufsteigende Reihe, deren einzige kleine Unebenheit zweifellos 
durch Beschränkung der Berechnung auf die- nur von Nichts 
Vollzahlung der Miete betroffenen Wohnungen vollends geglättet 
werden könnte. 
Tabelle IIIc gilt der Nachweisung des Mietverlustes für 
die Geschäftslokale, worunter wir, wie schon erwähnt, für 
diesmal reine Geschäftslokale und im Mietpreis mit besonderen 
Gewerberäumen untrennbar verbundene Geschäftswohnungen ver 
stehen. Für beide ist die Zimmerzahl als principium individua- 
tionis ungeeignet, wir haben sie daher nach der Höhe ihres 
Mietpreises ebenfalls in acht Gruppen zerlegt. Im Gegensatz 
zur soeben besprochenen Tabelle Illb zeigt die hier vorliegende 
durchaus kein einheitliches Gefüge. Nur der Anteil der Ge- 
schäftslokale ohne Mietausfall an der Gesamtzahl ist mit 61 o/ 0 
etwa ebenso hoch wie dort, der relative Ausfall in den einzelnen 
Mietpreisgruppen schwankt aber ganz unregelmäßig und ebenso 
ist es mit den relativen Verlusten durch Nicht-Vollzahlung, die 
in der Wohnungstab eile eine so gleichmäßig mit wachsender 
Zimmerzahl absteigende Reihe bildeten. Man wird allerdings im 
Auge behalten müssen, daß die Zahl der Geschäftslokale noch 
nicht ein Achtel von jener der Wohnungen beträgt, daß also 
Unregelmäßigkeiten schon aus diesem Grund erwartet werden 
müssen, gleichwohl ist auf solche Art das fast regellose Durch
	        

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Mietausfall, Zinsrückstand Und Fällig Werden von Pfandlasten in Mannheim Während Der Ersten Acht Kriegsmonate. Mannheimer Vereinsdruckerei, 1915.
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