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Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

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Bibliographic data

fullscreen: Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

Monograph

Identifikator:
1027527760
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52624
Document type:
Monograph
Author:
Schott, Sigmund http://d-nb.info/gnd/117007161
Title:
Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate
Place of publication:
[Mannheim]
Publisher:
Mannheimer Vereinsdruckerei
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (59 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
4. Der Schluß vom Teil auf's Ganze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate
  • Title page
  • Contents
  • 1. Anlaß und Durchführung der Arbeit
  • 2. Der Mietausfall
  • 3. Die Pfandlasten
  • 4. Der Schluß vom Teil auf's Ganze

Full text

40 
wodurch wiederum bestätigt wird, daß unsere Statistik der 
Mietausfälle ein etwas zu ungünstiges Bild bietet. 
Darnach wird man als Schlußergebnis dieser eingehenden 
Nachprüfung wohl aussprechen dürfen, daß in bezug auf die all 
gemein e n Merkmale der Stadtteilslage, Grundstücksgröße und 
Zimmerzahl eine sehr befriedigende Uebereinstimmung der 1915er 
Teilgesamtheit mit der bis 1915 fortentwickelten 1910er Ge 
samtgesamtheit festgestellt werden konnte, daß aber die relativ 
schwächere Vertretung der größten, am wenigsten von Miet 
ausfällen bedrohten Wohnungen immerhin den repräsentativen 
Wert unserer Teilerhebung ein wenig beeinträchtigt. Diese 
letzte Bemerkung ist nun, streng genommen, allerdings schon 
ein wenig vorwitzig gewesen, durfte aber auf Grund der Erfah 
rung des Alltags, überdies auch der Nachweisung in Tabelle III b 
unbedenklich vorausgenommen werden. 
Lassen wir die soeben erwähnte leichte Einschränkung ein 
mal außer Betracht, so werden wir also unsere Teilgesamtheit 
hinsichtlich der allgemeinen Merkmale als repräsentativ be 
trachten dürfen. Ist sie es auch in bezug auf den M i e t a u s- 
fa 11? Wir glauben: Ja. Von einem Beweis kann jetzt freilich 
nicht mehr die Rede sein, sondern nur noch von einem mehr 
oder weniger fest begründeten Glauben. Diesen schöpfen wir 
aber zunächst aus der weiten Verbreitung der untersuchten Er 
scheinung, sind doch mehr als 3/4 aller untersuchten Grund 
stücke und mehr als 3/ 5 aller Wohnungen und aller Geschäfts 
lokale von Mietausfällen betroffen worden. Das „Loch im Em 
mentaler Käse“, auf das wir im ersten Abschnitt hinwiesen, 
braucht uns darum nicht zu schrecken. Es mag sein, es wird 
sogar so sein, daß für die großen Wohnungen und bestimmte 
Arten von Geschäftslokalen unsere Untersuchung prozentuale 
Mietausfälle gefunden hat, die von den in der Gesamtheit für 
diese Klassen eingetretenen nach oben oder unten erheblich 
ajbweichen. Denn von solchen Ausnahmen kann der Zufall in 
unsere Statistik zu viele und auch zu wenige hereingetrieben 
haben. Aber diese Fälle sind für die Kriegsfürsorge auch erst 
in zweiter Linie bedeutsam; voran müssen ihr und uns die Miet 
ausfälle als Massenerscheinung stehen. Warum aber diese Mas 
senerscheinung des Notleidens der kleineren Objekte sich nach 
Häufigkeit und Stärkegrad in unserer Teilgesamtheit wesent 
lich anders niedergeschlagen haben sollte, als in der Gesamtheit 
aller solcher Grundstücke und Wohnungen, ist nicht recht ein 
zusehen, nachdem doch die Uebereinstimmung beider in bezug 
auf das Vorkommen solcher Objekte überhaupt nachgewiesen 
werden konnte. Es ließe sich allerdings eine störende Beein 
flussung durch folgende Umstände vermuten: 1. Die den nicht- 
beantworteten Fragebogen entsprechenden Grundstücke könn 
ten unverhältnismäßig viele von Mietausfällen nicht betroffene 
Objekte enthalten; 2. in den beantworteten Fragebogen könnten
	        

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Employment Psychology. MacMillan, 1924.
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