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Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

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Bibliographic data

fullscreen: Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate

Monograph

Identifikator:
1027527760
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52624
Document type:
Monograph
Author:
Schott, Sigmund http://d-nb.info/gnd/117007161
Title:
Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate
Place of publication:
[Mannheim]
Publisher:
Mannheimer Vereinsdruckerei
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (59 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Anlaß und Durchführung der Arbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Mietausfall, Zinsrückstand und Fällig werden von Pfandlasten in Mannheim während der ersten acht Kriegsmonate
  • Title page
  • Contents
  • 1. Anlaß und Durchführung der Arbeit
  • 2. Der Mietausfall
  • 3. Die Pfandlasten
  • 4. Der Schluß vom Teil auf's Ganze

Full text

1. Anlaß und Durchführung der Arbeit. 
Daß der städtische Hausbesitz durch die zum Schutz der 
Kriegsteilnehmer und der Mieter überhaupt sofort nach Kriegs 
ausbruch erlassenen Gesetze und Verordnungen vielfach in eine 
mißliche Lage geraten ist, wird von keiner Seite bestritten. 
Eingekeilt zwischen den Mieter, der seinen Hauszins schuldig 
bleibt und der Hypothekengläubiger, der auf seinem Schein 
besteht, si,eht er sich in seiner Existenz bedroht und ist nach 
einem rasch beliebt gewordenen Gleichnis zwischen zwei Mühl 
steine geraten. Es ist nicht unseres Amtes, die Anstrengungen 
zu schildern, die seine Interessenvertretungen gemacht haben, 
um ihn aus dieser Notlage zu befreien, oder die Bestrebungen der 
Gesetzgebung, der Gemeindeverwaltung, der Organe der Kriegs 
fürsorge und anderer Instanzen zu erörtern, die jene wenigstens 
zu erleichtern suchten. Eine schon zu ansehnlicher Höhe an 
geschwollene Literatur hat sich dieser Aufgabe unterzogen, 
hat darüber hinaus auch das Für und Wider eines öffentlichen 
Eingreifens zugunsten des bedrängten Hausbesitzes im Hinblick 
auf den herrschenden Kriegszustand und in seiner über diesen 
in künftige Friedenszeiten hinausragenden Bedeutung gründlich 
durchgesprochen. Mit recht verschiedenartigem Ergebnis frei 
lich. Denn so wenig der Tatbestand als solcher, quantitative 
Unterschiede der Einschätzung Vorbehalten, Anlaß zu Meinungs 
verschiedenheiten bot, — die Anschauungen über das Ob und 
Wie des Eingreifens gingen darum doch weit genug auseinander. 
Immerhin will uns scheinen, als ob die extremen Standpunkte 
der ersten Kriegsmonate, mögen sie in der Theorie vielleicht 
auch noch aufrechterhalten werden, ip der Praxis zugunsten einer 
Politik der mittleren Linie aufgegeben worden sind. Die ethi 
schen Kraftsprüche über wirtschaftlichen Wert oder Unwert 
von Hausbesitz und Realkredit in ihrer heutigen Verfassung 
klingen gedämpfter; die Kleinarbeit mit ihrer Sorge beherrscht 
zum mindesten dem äußeren Anschein nach die Stunde. 
Auch in Mannheim hat diese Kleinarbeit schon bald nach 
Kriegsausbruch einsetzen müssen. Zunächst in Gestalt der Ge 
währung von Mietzuschüssen. Denn wenn der Hypothekenmühl 
stein auch der größere ist, so hat sich der Hauszinsmühlstein 
um so rascher zu drehen begonnen, oder ohne Gleichnis ge 
sprochen: Mietzinsausfälle brachte gleich der August 1914 in 
großer Menge, während der nächste Zinszahlungstermin für 
die Pfandlasten erst am 1. Oktober bevorstand und diese 
selbst auch nur ausnahmsweise vorher fällig wurden. Als daher
	        

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Mietausfall, Zinsrückstand Und Fällig Werden von Pfandlasten in Mannheim Während Der Ersten Acht Kriegsmonate. Mannheimer Vereinsdruckerei, 1915.
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