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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

88 
Bevölkerung und Unterhaltsinittel. 
Buch II. 
einigten, um ihr einen hervorragenden Einfluß bei der Erörterung 
sozialer Fragen zu verschaffen. 
Unterwerfen wir aber die Theorie selbst einer gerade auf ihr Ziel 
losgehenden Analyse, so wird sie, glaube ich, sich ebenso vollkonrnren 
unhaltbar erweisen wie die herrschende Lohntheorie. 
Erstens wird die Theorie durch die zu ihrer Unterstützung ange 
führten Tatsachen nicht bewiesen, und die Analogien sprechen ebenso 
wenig für sie. 
Zweitens find Tatsachen vorhanden, die sie beweiskräftig 
widerlegen. 
Ich gehe direkt auf den Kern der Sache los, indem ich sage, daß 
weder die Erfahrung, noch die Analogie die Behauptung rechtfertigt, 
die Bevölkerung habe die Tendenz, schneller als ihre Unterhaltsmittel 
zuzunehmen. Die als Beweis angeführten Tatsachen zeigen nur, daß, 
wo infolge der schwachen Bevölkerung neuer Länder, oder wo infolge 
der ungleichen Verteilung des Reichtums, wie unter den ärmeren 
Klassen alter Länder, das menschliche Leben in den physischen Trieben 
des Daseins ausgeht, die Tendenz der Fortpflanzung eine Ausdehnung 
erreicht, die, wenn sie ungezügelt fortschreiten sollte, zeitweilig die Unter 
haltsmittel übersteigen würde. Aber hieraus kann nicht mit Recht ge 
folgert werden, daß die Tendenz der Fortpflanzung sich in gleicher Stärke 
zeigen würde, wo die Bevölkerung dicht genug und der Reichtum gleich 
genug verteilt ist, um ein ganzes Land über die Notwendigkeit zu erheben, 
seine Kräfte einem Kampfe um die bloße Existenz zu widmen. Auch 
darf man nicht annehmen, daß die Tendenz zur Fortpflanzung eben 
durch die Herbeiführung der Armut die Existenz eines solchen Landes 
verhindern müsse, denn dies hieße offenbar eben den Ausgangspunkt 
als erwiesen annehmen und einen Zirkelbeweis führen. Und selbst wenn 
man zugeben müßte, daß die Tendenz zur Vermehrung schließlich Armut 
im Gefolge habe, so kann daraus allein nicht geschlossen werden, daß 
die bestehende Armut dieser Ursache zuzuschreiben sei, wofern nicht 
bewiesen wird, daß keine anderen Ursachen vorhanden sind, die sie er 
klären können, was bei dem gegenwärtigen Stande der politischen 
Verfassungen, Gesetze und Rechte offenbar unmöglich zu beweisen ist. 
Dies ist im „versuche über die Bevölkerung" selbst weitläufig 
dargelegt. Dieses berühmte Buch, das viel öfter im Munde geführt 
als gelesen wird, lohnt immer noch die Lektüre, wäre es auch nur als 
literarische Kuriosität. Der Kontrast zwischen dem Verdienst des Buches 
selbst und der Wirkung, welche es hervorgebracht hat oder die ihm 
wenigstens zugeschrieben wird (denn obgleich Sir James Stewart, 
Townsend und andere mit Malthus den Ruhm teilen, „das Prinzip 
der Bevölkerung" entdeckt zu haben, so war es doch die Veröffentlichung 
des „Versuchs über die Bevölkerung", welche dasselbe besonders aufs 
Tapet brachte), ist nach meiner Ansicht eine der merkwürdigsten Er 
scheinungen in der Literaturgeschichte, und es ist leicht zu verstehen.
	        

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Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
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