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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

92 
Bevölkerung und Unterhaltsmittel. 
Buch II. 
einigten Staaten künstliche ftügel zerstreut sind, welche eine früher 
relativ dichte Bevölkerung beweisen, und hier und da, wie in den Kupfer- 
ininen ain Gberen See, sind Spuren höherer Künste vorhanden, als 
sie den Indianern, init welchen die Weißen in Berührung kamen, be 
kannt waren. 
In betreff Afrikas kann kein Zweifel obwalten. Das nördliche 
Afrika kann nur einen kleinen Teil der Bevölkerung enthalten, welche es 
in alten Zeiten hatte; das Niltal besaß einst eine unvergleichlich größere 
Bevölkerung als jetzt, während südlich der Sahara nichts eine Zunahme 
innerhalb der historischen Zeit beweist, und sicherlich durch den Sklaven 
handel eine weitverbreitete Entvölkerung verursacht wurde. 
was Asien angeht, das auch jetzt noch mehr als die ftälfte der Mensch 
heit enthält, obgleich es nicht viel mehr als halb so dicht wie Europa 
bevölkert ist, so sind Anzeichen vorhanden, daß sowohl Indien als China 
dereinst größere Bevölkerungen als jetzt enthielten, während jener 
große Brutplatz der Menschen, aus welchem Schwärme hervorgingen, 
welche beide Länder überzogen und große Völkerwogen über Europa 
dahinwälzten, einst weit mehr bevölkert gewesen sein muß. Die merk 
würdigste Veränderung jedoch hat in Kleinasien, Syrien, Babylonien 
und Persien, kurz in jenen Gegenden stattgefunden, welche sich den 
erobernden fteeren Alexanders unterwerfen mußten, wo einst große 
Städte und zunehmende Bevölkerungen waren, sind jetzt elende Dörfer 
und unfruchtbare wüsten. 
Ls ist ziemlich sonderbar, daß unter all den aufgetauchten Theorien 
nicht auch eine ausgeheckt worden ist, die eine bestimmte Quantität 
menschlichen Lebens auf der Erde annimmt. Dieselbe würde wenigstens 
besser mit den historischen Tatsachen stimmen als die einer beständigen 
Tendenz der Bevölkerung, über ihre Unterhaltsmittel hinauszugehen. 
Ls ist klar, daß die Bevölkerung hier eine Ebbe, dort eine Flut erfahren 
hat; ihre Mittelpunkte haben sich verändert, neue Nationen sind ent 
standen, alte untergegangen; dürftig besiedelte Gegenden sind volkreich 
geworden, und volkreiche Gegenden haben ihre Bevölkerung verloren; 
aber soweit wir zurückgehen können, ohne uns ganz in Vermutungen 
zu verlieren, gibt es keine Beweise beständiger Zunahme und sogar 
nicht einmal einen klaren Beweis, daß die Menschheit im ganzen sich 
von Zeit zu Zeit vermehrt habe. Die Pioniere der Völker sind, soweit 
wir es beurteilen können, niemals in unbewohnte Länder vorgerückt — 
ihr Gang war immer ein Kampf mit einem schon vorher im Besitz be 
findlichen Volke; hinter dunkeln Reichen, verschwommene Umrisse 
noch schattenhafterer Reiche. Daß die Bevölkerung der Erde ihre kleinen 
Anfänge gehabt haben muß, läßt sich mit Sicherheit annehmen, denn 
wir wissen, daß ein geologisches Zeitalter bestand, wo das Menschen 
geschlecht nicht existiert haben kann, und wir vermögen uns nicht vorzu 
stellen, daß die Menschen alle mit einemmal hervorkamen, wie etwa 
aus den von Kadmus gesäten Drachenzähnen; doch entdecken wir in
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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