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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Buch II. 
% 
Bevölkerung und Unterhaltsmittel. 
register und Ahnentafeln jede Prämie gewährt wird, trotzdem in einer 
Aristokratie wie der englischen so viele Adelsgeschlechter aussterben und 
das chaus der Lords von Jahrhundert zu Jahrhundert nur durch neue 
Ernennungen ergänzt werden kann? 
Um das vereinzelte Beispiel einer Familie zu finden, die einen 
großen Zeitraum überlebt hat, obgleich ihr Einkommen und ihre Ehre 
gesichert waren, müssen wir nach dem unveränderlichen Ehina gehen. 
Die Nachkommen von Konfuzius existieren dort noch und genießen be 
sondere Vorrechte und Achtung, indem sie tatsächlich die einzige erbliche 
Aristokratie bilden. Der Annahme zufolge, daß die Bevölkerung sich 
alle 25 Jahre zu verdoppeln strebe, müßten sie sich in 21[50 Jahren nach 
Konfuzius Tode jetzt auf 859 55g \y5 106 709 670 198 71.0 528 Seelen 
belaufen. Anstatt einer so undenkbaren Zahl bezifferten sich die Nach 
kommen von Konfuzius 2\50 Jahre nach seinem Tode, unter der Re 
gierung Kanghis, auf hh 000 männliche Personen, sagen wir insgesamt 
22000 Seelen. Dies ist eine gewaltige Abweichung, und eine um so 
schlagendere, wenn man sich erinnert, daß die Achtung, in welcher diese 
Familie um ihres Ahnen, „des heiligsten Lehrers des Altertums", willen 
steht, die Einwirkung der positiven Hemmung gewiß verhindert hat, 
während die Lehrsätze des Konfuzius alles, nur nicht die vorbauende 
Hemmung einprägen. 
Nun mag gesagt werden, daß selbst diese Vermehrung noch groß 
genug sei. 22 000 Personen, die in 21.50 Jahren von einem einzigen 
Paare abstammen, bleiben zwar weit hinter dem Malthusschen Ver 
hältnis zurück, könnten aber immerhin genügen, eine Übervölkerung 
als möglich hinzustellen. 
Ls ist indes zu bedenken, daß die Vermehrung von Nachkommen 
keine Vermehrung der Bevölkerung beweist. Sie könnte dies nur dann 
tun, wenn die Zeugung immer in der Familie bliebe. Schmidt und seine 
Frau haben einen Sohn und eine Tochter, die anderer Leute Tochter 
und Sohn heiraten, und von denen jedes Paar dann zwei Kinder hat. 
Schmidt und seine Frau hätten so vier Enkel, aber in der einen Generation 
wären nicht mehr als in der anderen —Jedes Kind hätte vier Großeltern. 
Angenommen dieser Prozeß ginge so fort, so könnte sich die Nachkommen 
schaft leicht in Hunderte, Tausende und Millionen ausbreiten. Aber in 
jeder Generation der Nachkommenschaft würden nicht mehr Individuen 
als in irgendeiner früheren Generation der Ahnen sein. Das Gewebe 
der Generationen ist gleich einem Gitterwerk oder gleich den diagonalen 
Linien in Geweben. Geht man oben von irgendeiner Stelle derselben 
aus, so verfolgt das Auge Linien, die unten weit auseinanderlaufen; 
geht man dann aber von einer Stelle unten aus, so laufen die Linien 
nicht minder nach oben auseinander. Wie viele Kinder ein Mensch 
haben kann, ist zweifelhaft. Aber daß er zwei Eltern hatte, ist gewiß, 
und daß diese wieder zwei Eltern hatten, ist auch gewiß, verfolgt man 
diese geometrische Proportion durch einige Generationen, so wird man
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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