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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Folgerungen aus Tatsachen. 
97 
Kap. ii. 
losen Banditen in der Uniform von Soldaten erhoben, welche die unglückseligen Bauern 
aus den Dörfern in die Wälder jagen und ruchlos zerstören oder wegnehmen, was 
von deren Eigentum ihren Launen zusagen oder ihre Habgier sättigen kann, Jeder 
Versuch der Bauern, ihre Personen oder ihr Eigentum innerhalb der Erdwälle ihrer 
Dörfer zu verteidigen, ruft nur noch rachsüchtigere Vergeltung über diese nützlichen 
aber beklagenswerten Sterblichen hervor. Sie werden dann umzingelt und mit 
Kanonen und Musketen angegriffen, bis der Widerstand gedämpft ist, wonach die 
Aberlebenden verkauft, ihre Wohnungen verbrannt und dem Erdboden gleichgemacht 
werden. Daher wird man häufig Bauern beschäftigt finden, die zertrümmerten 
Reste dessen, was gestern noch ihre Wohnstätte war, zusammenzusuchen, sobald die 
Furcht ihnen gestattet, zurückzukehren; öfter jedoch sieht man nach einer derartigen 
heimsuchunq die noch rauchenden Ruinen, ohne daß das Erscheinen eines menschlichen 
Wesens die beklemmende Stille der Verwüstung unterbräche. Diese Schilderung 
paßt nicht allein auf die mohammedanischen Häuptlinge, sondern ist gleichermaßen 
anwendbar auf die Rajahs in den von Hindus regierten Distrikten*)." 
Dieser unbarmherzigen ksabgier, die Elend und Hungersnot hervor 
gebracht haben würde, wenn auch nur ein Mensch auf die Tuadrat- 
Meile käme und das Land ein Garten Edens wäre, folgte in der ersten 
Aeit der britischen Herrschaft in Indien eine ebenso unbarmherzige 
Habgier, die nur durch eine weit unwiderstehlichere Macht gestützt wurde. 
Alacaulay sagt darüber in seinem Essay über Lord Elive: 
„Ungeheure vermögen wurden schnell in Kalkutta zusammengerafft, während 
Millionen menschlicher wesen in den Abgrund des äußersten Elends gestürzt wurden. 
5ie waren wohl gewöhnt gewesen, unter der Tyrannei zu leben, aber nie unter einer 
Tyrannei gleich dieser! Sie fanden den kleinen Finger der Kompagnie dicker als die 
Hüften von Surajah Dowlah .... Sie glich mehr einer Regierung böser Geister, 
als der Regierung menschlicher Tyrannen. Bisweilen ertrugen sie es in geduldigem 
Elend. Bisweilen flohen sie vor dem weißen Manne wie ihre Väter gewöhnt gewesen 
waren, vor dem Maharatta zu fliehen, und der Tragsessel des englischen Reisenden 
wurde oft durch stille Dörfer und Städte getragen, welche die Nachricht von seiner 
Annäherung verödet hatte." 
Auf die Schrecken, welche Macaulay nur berührt, warf die leb 
hafte Beredsamkeit Burkes ein stärkeres Licht — ganze Distrikte wurden 
der zügellosen Habsucht von Teufeln in Menschengestalt überantwortet, 
die ärmsten Bauern allen erdenkbaren Torturen unterworfen, um sie 
Zu zwingen, ihre verborgenen Habseligkeiten auszuliefern, und einst 
volkreiche Strecken in wüsten verwandelt. 
Aber der gesetzlosen Frechheit der früheren englischen Herrschaft 
sst seit lange Einhalt geboten worden. Die starke Hand Englands hat 
jener ganzen großen Bevölkerung einen mehr als römischen Frieden 
Segeben; die gerechten Grundsätze des englischen Gesetzes sind durch 
ein sorgfältiges System der Gesetzbücher und Rechtsprechung verbreitet 
Morden, das darauf berechnet ist, dem niedrigsten dieser verkommenen 
Menschen die Rechte freigeborener Angelsachsen zu verschaffen; die 
3anze Halbinsel ist mit einem Eisenbahnnetz ausgestattet, und große 
-oewässerungsarbeiten sind ausgeführt worden. Aber mit zunehmender 
*) Indian Recreation. By Rev. Wm. Tennant, London I8O4. Bd. I, Abschn. Lg. 
George, jortschritt und Armut. 
1
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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