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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

*08 
Bevölkerung und Unterhaltsmittel. 
Buch II. 
formen des Lebens übrig, der die Analogie ausschließt. Von allen 
lebenden Wesen ist der Mensch das einzige, welches den im Vergleich 
zu ihm mächtigeren Rexroduktionskräften, die ihn mit Nahrung ver 
sorgen, freien Spielraum verschaffen kann. Das Säugetier, das Insekt, 
der Vogel, der Fisch nehmen nur, was sie finden. Ihre Zunahme geht 
auf Kosten ihrer Nahrung, und wenn sie die bestehenden Lrnährungs- 
grenzen erreicht haben, so muß erst wieder eine Zunahme eintreten, 
ehe sie selbst sich vermehren können. Aber ungleich der jedes anderen 
lebenden Wesens, schließt die Vermehrung des Menschen die Vermehrung 
seiner Nahrungsmittel ein. wären statt Menschen Bären von Europa 
nach dem nordamerikanischen Kontinent verschifft worden, so würden 
jetzt nicht mehr Bären dort sein als zur Zeit des Kolumbus, möglicher 
weise aber weniger, denn die Nahrung der Bären würde durch deren 
Einwanderung nicht vermehrt, noch die Bedingungen ihres Lebens er 
weitert worden sein, sondern wahrscheinlich das Gegenteil davon. Da 
gegen befinden sich allein innerhalb der Grenzen der vereinigten Staaten 
jetzt 45 Millionen Menschen, wo damals nur einige punderttausende 
waren, und überdies gibt es innerhalb dieses Gebietes per Kopf der 
45 Millionen mehr Nahrungsmittel als damals per Kopf der wenigen 
bfunderttausende. Ls ist nicht die Zunahme der Lebensmittel, welche 
diese Vermehrung der Menschen verursacht hat, sondern die letztere hat 
die erstere zuwege gebracht. Es gibt mehr Nahrungsmittel, einfach weil 
es mehr Menschen gibt. 
Hierin besteht der Unterschied zwischen dem Tier und dem Menschen. 
Sowohl der Hühnersalke als der Mensch essen Küken, aber je mehr 
Falken, desto weniger Küken, hingegen je mehr Menschen, desto mehr 
Küken. 
Sowohl der Seehund als der Mensch essen Lachs, aber wenn ein 
Seehund einen Lachs fängt, so ist ein Lachs weniger da, und wenn die 
Seehunde sich über einen gewissen Punkt vermehren, müssen die Lachse 
abnehmen, während der Mensch durch künstliche Befruchtung die Zahl 
der Lachse über das von ihm verbrauchte (Quantum hinaus vermehren 
kann, so daß, gleichviel wie stark sich die Menschen vermehren, ihre Ver 
mehrung nie die der Lachse zu überholen braucht. 
Kurz, während durch das ganze Pflanzen- und Tierreich die Grenze 
der Unterhaltsmittel unabhängig von dem unterhaltenen Wesen ist, 
ist beim Menschen die Grenze der Unterhaltsmittel innerhalb der letzten 
Grenzen von Erde, Luft, Wasser und Sonnenschein allein von ihm selbst 
abhängig. Und da dem so ist, so muß die Analogie, welche man zwischen 
den niederen Formen des Lebens und dem Menschen zu ziehen sucht, 
offenbar unhaltbar sein. während die Tiere und die Pflanzen gegen die 
Grenzen ihres Unterhalts drängen, kann der Mensch nicht gegen die 
Grenzen des seinigen drängen, ehe die Grenzen des Erdballs erreicht 
sind. Man bemerke wohl, dies trifft nicht bloß fürs Ganze zu, sondern 
für alle Teile. Wie wir das Niveau der kleinsten Meeresbucht nicht nied-
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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