Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. in. 
Holqerunqen aus Analogien. 
riger machen können, ohne das Niveau nicht bloß des Ozeans, an dem 
sie liegt, sondern aller Meere und Ozeane der Welt niedriger zu machen, 
so ist die Grenze der Subsistenzmittel eines besonderen Platzes nicht 
die physische Grenze jenes Platzes allein, sondern der ganzen Erde. 
Fünfzig (engl.) Ouadratmeilen Landes werden beim gegenwärtigen 
Stande der Landwirtschaft nur für einige tausend Menschen Unterhalt 
schassen, aber aus den 50 Ouadratmeilen, welche die 5tadt London 
umfaßt, werden an die 4 Millionen erhalten, und die Unterhaltsmittel 
nehmen zu, wie die Bevölkerung zunimmt. Soweit es sich um die Grenze 
der Unterhaltsmittel handelt, kann London auf eine Bevölkerung von 
Wo Millionen, oder 500, oder w»0 Millionen anwachsen, denn es zieht 
seinen Unterhalt aus der ganzen Welt, und die Grenze, welche die 
Unterhaltsmittel seinem Bevölkerungszuwachs setzen, ist die dem Erdball 
gesetzte Grenze, Nahrung für seine Bewohner zu liefern. 
bsier wird jedoch ein anderer Gedanke, an dem die Malthussche 
Theorie eine große Stütze hat, auftauchen —- der der abnehmenden 
Ertragsfähigkeit des Landes. Als zwingender Beweis des Gesetzes 
von der abnehmenden Ertragsfähigkeit des Landes wird in den her 
kömmlichen nationalökonomischen Büchern angeführt, daß, wenn das 
Land nicht tatsächlich über einen gewissen Punkt hinaus den vermehrten 
Aufwendungen von Arbeit und Kapital gegenüber immer weniger er 
gäbe, die zunehmende Bevölkerung keine Ausdehnung des Anbaues 
veranlassen würde, sondern alle die benötigten Ausuhrvermehrungen 
beschafft werden könnten und würden, ohne daß neues Land in Anbau 
genommen werde. Gibt man dies zu, so scheint man auch die Lehre 
Zugeben zu müssen, daß die Schwierigkeit, Subsistenzmittel zu gewinnen, 
mit der Bevölkerungszunahme sich vermehren müsse. 
Aber ich glaube, diese Notwendigkeit ist nur eine scheinbare. Zer 
gliedert man den Satz, so wird man finden, daß er einer Klasse angehört, 
deren Richtigkeit von einer in ihm einbegriffenen oder angenommenen 
Qualifikation abhängt — einer relativen Wahrheit, die, absolut genommen, 
eine Unwahrheit wird. Denn daß der Mensch die Naturkräfte nicht er 
schöpfen oder vermindern kann, folgt aus der Unzerstörbarkeit des Stoffes 
und der Beständigkeit der Kraft. Produktion und Konsumtion sind bloß 
relative Ausdrücke. Absolut gesprochen, produziert weder der Mensch 
noch konsumiert er. Das ganze Menschengeschlecht, und wenn es bis 
in alle Ewigkeit arbeitete, könnte diese rollende Kugel nicht um ein Atom 
schwerer oder leichter machen, und die Summe der Kräfte, deren ewiges 
kreisen alle Bewegung erzeugt und alles Leben erhält, nicht um ein 
)ota vermehren oder vermindern, wie das Wasser, das wir aus dem 
^leere nehmen, wieder zum Meere zurückkehren muß, so ist die Nahrung 
öie wir den Vorräten der Natur entnehmen, von dem Augenblick an, 
öa wir sie nehmen, schon wieder auf dem Rückwege zu jenen Vorräten 
wegrissen. Was wir einer beschränkten Fläche Landes entnehmen, kann 
Zeitweilig die Ertragsfähigkeit dieses Landes vermindern, weil die
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.