Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Buch II. 
\\2 Bevölkerung und Unterhaltsmittel. 
schöner zu machen, Mangel und Sünde, Sorge und Schande zu beseitigen. 
Er unterwirft und zähmt das Tier; er wendet den Festen den Rücken 
und verzichtet aus die Stelle der Macht; er überläßt es anderen, Reich 
tümer anzuhäufen, angenehmeGesühle zubefriedigen, sich in dem warmen 
Sonnenschein des kurzen Tages zu wärmen. Er arbeitet für die, welche 
er nie sah, nie sehen kann; für einen Ruhm, oder vielleicht nur für eine 
armselige Gerechtigkeit, die erst kommen kann, lange nachdem die Erd 
klumpen auf seinen Sarg heruntergerasselt sind. Er müht sich im Vorder 
treffen ab, wo es kalt und wo wenig Beifall von den Menschen zu ernten 
ist, wo die Steine scharf und die Gestrüppe dicht sind. Mitten unter dem 
Spotte der Gegenwart und dem bsohne, der gleich Messern schneidet, 
baut er für die Zukunft; er haut sich den weg durch das Dickicht, den die 
fortschreitende Menschheit hernach zu einer Landstraße erweitern kann. 
Zn immer höhere, großartigere Sphären steigt und ruft das Verlangen, 
und ein Stern, der im Gsten aufgeht, leitet ihn weiter. Seht, jetzt! 
Die pulse des Menschen schlagen mit der Sehnsucht des Gottes —> er 
möchte helfen bei dem Umlauf der Sonnen! 
Zst nicht die Kluft zu weit, als daß die Analogie sie überspannen 
könnte? Mehr Nahrung, vollere Lebensbedingungen haben auf Pflanze 
und Tier nur so weit Einfluß, daß sie sich vermehren; der Mensch wird 
sich entwickeln. Bei dem einen kann die Expansivkraft nur die Anzahl 
der Existenzen vermehren, bei dem anderen wird sie unvermeidlich darauf 
gerichtet sein, das Dasein zu höheren Formen und weiteren Fähigkeiten 
zu entwickeln. Der Mensch ist ein Tier, aber er ist ein Tier plus noch etwas. 
Er ist der mythische Baum der Erde, dessen wurzeln im Boden derselben 
ruhen, aber dessen höchste Zweige in den bsimmel ragen. 
wie man sie auch wenden mag, die Beweisführung zugunsten 
der Theorie einer beständigen Tendenz der Bevölkerung, gegen die 
Grenzen ihres Unterhalts zu drängen, beruht auf einer unbegründeten 
Annahme, einem unverteilten Mittel, wie die Logiker sagen würden. 
Die Tatsachen rechtfertigen sie nicht, die Analogien unterstützen sie nicht. 
Sie ist eine reine Schimäre, ähnlich denen, welche die Menschen lange 
verhinderten, die Kugelform und die Bewegung der Erde einzusehen; 
eine Theorie wie die, daß bei unseren Gegenfüßlern alles, was nicht 
befestigt ist, von der Erde hinunterfallen müsse, oder wie die, daß ein 
vom Mast eines segelnden Schiffes geworfener Ball hinter den Mast 
fallen müsse, oder daß ein in ein volles Gefäß mit Wasser gesetzter leben 
der Fisch dasselbe nicht überfließen machen werde. Sie ist so unbegründet, 
wo nicht so grotesk, wie die Annahme, von der, wie wir uns denken 
können, etwa Adam ausgegangen sein würde (falls er überhaupt Talent 
zum Rechnen hatte), um das Wachstum seines Ältesten nach dessen 
erstmonatlichen Fortschritten zu berechnen. Von dem Umstande aus 
gehend, daß derselbe bei der Geburt zehn Pfund und in acht Monaten 
zwanzig Pfund wog, konnte er, bei den arithmetischen Kenntnissen, 
die einige weise ihm zuschreiben, ein ebenso überraschendes Ergebnis
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.