Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III. Die Gesetze der Verteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Die Gesetze der Verteilung. 
Buch III. 
m 
per Kopf, und die Länder mit dichtester Bevölkerung sind, unter sonst 
gleichen Verhältnissen, immer die reichsten Länder. 
Bis hierher haben wir nur das Rätsel noch mehr verwirrt, wir 
haben eine Theorie über den Pausen geworfen, die bestehende Tat 
sachen in hergebrachter weise erklärte, dadurch aber die Tatsachen an 
scheinend nur noch unerklärlicher gemacht. Ls ist, als ob zu einer Zeit, 
wo die ptolemäische Theorie noch in Ansehen stand, bloß bewiesen 
worden wäre, daß die Sonne und die Sterne sich nicht um die Erde 
drehen. Der Wechsel von Tag und Nacht und die anscheinende Bewegung 
der pimmelskörper wären dabei noch unerklärt geblieben, und die alte 
Theorie würde daher unfehlbar wieder in ihre Rechte eingesetzt worden 
sein, wofern es nicht gelang, eine bessere an ihre Stelle zu setzen. Unsere 
Erörterungen haben uns zu dem Schlüsse gesührt, daß jeder produktive 
Arbeiter seinen eigenen Lohn erzeugt, und daß eine Vermehrung der 
Arbeiterzahl den Lohn jedes einzelnen erhöhen müßte; statt dessen gehen 
die augenscheinlichen Tatsachen dahin, daß viele Arbeiter keine lohnende 
Beschäftigung finden können, und daß eine Zunahme der Arbeiterzahl 
eine Verminderung des Lohnsatzes mit sich bringt. Kurz, wir haben 
bewiesen, daß die Löhne da am höchsten sein müßten, wo sie in Wirk 
lichkeit am niedrigsten sind. 
Nichtsdestoweniger sind wir doch schon etwas vorgeschritten. Um 
zu finden, was wir suchen, müssen wir zunächst entdecken, wo zu suchen 
vergeblich ist. wir haben wenigstens das Feld der Forschung beschränkt. 
Denn so viel ist jetzt wenigstens klar, daß die Ursache, welche jtrotz der 
enormen Zunahme produktiver Kraft die große Ulasse der Produzenten 
aus den geringsten Anteil am Produkt, mit dem sich leben läßt, reduziert, 
nicht die Beschränktheit des Kapitals oder der dem Geheiß der Arbeit 
folgenden Naturkräste ist. Da sie also nicht in den die Güterproduktion 
begrenzenden Gesetzen zu finden ist, so muß sie in den, die Verteilung 
regierenden Gesetzen gesucht werden. Dahin wollen wir uns jetzt wenden. 
Ls wird nötig sein, das ganze Thema der Güterverteilung in 
seinen Pauptzweigen durchzugehen. Um die Ursache zu entdecken, 
welche bei zunehmender Bevölkerung und fortschreitender Entwick 
lung der produktiven Gewerbe die Armut der untersten Klasse ver 
tieft, müssen wir das Gesetz auffinden, welches darüber entscheidet, 
welcher Teil des Produkts der Arbeit als Lohn zuteil wird. Um das 
Lohngesetz zu finden, oder wenigstens um zu wissen, wann wir es ge 
funden haben, müssen wir ferner die Gesetze feststellen, die den dem 
Kapital und den den Grundbesitzern anheimfallenden Anteil bestimmen; 
denn da der Grund und Boden, die Arbeit und das Kapital sich in die 
Güterproduktion teilen, so kann das Produkt nur unter diesen Dreien 
verteilt werden. 
Unter dem Produkt oder der Produktion eines Landes ist die 
Summe der von dessen Bewohnern produzierten Güter zu verstehen —• 
öer allgemeine Fonds, aus dem (so lange früher vorhandene Vorräte
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.