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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III. Die Gesetze der Verteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

*56 
Die Gesetze der Verteilung. 
Buch III. 
des dürftigen Naturfaktors sich hätten verschaffen können, auf die Grund 
besitzer in Gestalt von Rente entfällt. In letzter Instanz beruht es auf 
dern Fundamentalprinzip, das für die Nationalökonomie dasselbe ist, 
was das Gesetz der Anziehung für die Natur: daß die Menschen ihre 
wünsche mit der geringsten Anstrengung zu befriedigen suchen. 
Dies ist also das Rentengesetz. Diele Bücher der herrschenden 
Richtung folgen zwar zu sklavisch dem Beispiele Ricardos, der das Gesetz, 
nur in seinen Beziehungen zum Ackerbau betrachtet und an verschiedenen 
Stellen von Fabriken als keine Rente ergebend spricht (während im 
Gegenteil die Fabrikation und der Austausch die höchsten Grundrenten 
ergeben, wie durch den größeren wert des Landes in Fabrik- und 
Handelsstädten bewiesen wird), und werden so der vollen Bedeutung 
des Gesetzes nicht gerecht, doch ist dasselbe seit Ricardo stets klar aufgefaßt 
und völlig anerkannt worden. Nicht aber die Korrelate desselben. So 
klar sie auch sind, hat doch die Lohntheorie (gedeckt und bekräftigt nicht 
nur durch das bereits Erklärte, sondern auch durch Betrachtungen, deren 
enorme Wichtigkeit wir sehen werden, wenn der logische Schluß, nach dem 
wir hinstreben, erreicht sein wird) ihre Anerkennung bislang verhindert*). 
Ist es aber nicht wirklich so einfach wie der einfachste geometrische Beweis, 
daß das Korrelat des Rentengesetzes das Lohngesetz ist, wo die Verteilung 
des Produkts nur in Rente und Lohn stattfinde, oder das Gesetz des 
Lohns und Zinses zusammengenommen, wo die Verteilung in Rente, 
Lohn und Zins stattfinde? Umgekehrt ist das Rentengesetz notwendig 
auch das Gesetz des Lohns und Zinses zusammengenommen, denn es 
enthält die Behauptung, daß, gleichviel wie groß das Produkt sei, das 
aus der Aufwendung von Arbeit und Kapital entsteht, diese beiden 
Faktoren in Lohn und Zins nur den Teil des Produkts erhalten, den sie 
aus freiem, keiner Rentenzahlung unterworfenen Lande — d. h. auf 
dem mindest ergiebigen Lande oder Punkte — produziert haben würden. 
Denn wenn von dem Produkte alles, was denjenigen Betrag übersteigt, 
welchen die Arbeit und das Kapital aus dem keine Rente unterworfenen 
Boden ziehen können, auf die Grundbesitzer als Rente entfällt, dann ist 
füglich alles, was von der Arbeit und dem Kapital als Lohn und Zins 
beansprucht werden kann, derjenige Betrag, welchen sie von dem keine 
Grundrente gewährenden Boden hatten erzielen können. 
Dder, um es in eine algebraische Formel zu bringen: Da das Pro 
dukt = Grundrente + Lohn + Zins ist, so ist das Produkt — Grund 
rente = Lohn + Zins. 
Somit hängen die Löhne und Zinsen nicht von dem Produkt der 
Arbeit und des Kapitals ab, sondern von dem was übrig bleibt, nach 
dem die Grundrente vorabgenommen ist; oder von dem Produkt, welches 
sie erzielen können ohne Grundrente zu zahlen, d. h. von dem ärmsten 
*) Buckle erkennt (Geschichte der Zivilisation, Aap. 2) den notwendigen Zusammen 
hang zwischen der Rente, dem Zins und dem Lohn an, erklärt ihn aber nicht.
	        

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Kaufmanns Herrschgewalt. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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