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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch III. Die Gesetze der Verteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Der Zins und dessen Ursache, 
Aax. III. 
W 
Zufriedenheit ausgeführt. Der Hobel wird während des Jahres ab 
genutzt, aber ani Schluß desselben empfängt Jakob einen ebenso guten 
und außerdem ein Brett. Er leiht den neuen Lsabel immer wieder aus, 
bis derselbe schließlich in die Hände seines Sohnes übergeht, „der auch 
noch fortfäbrt ihn auszuleihen", indem er jedesmal ein Brett dafür 
erhält. Dieses die Zinsen darstellende Brett soll nun eine natürliche 
und billige Vergütung für den Gebrauch des Lsabels sein, da Wilhelm 
„die dem Werkzeug innewohnende Macht erlangt, die Produktivität 
der Arbeit zu vermehren", und er nicht schlechter dabei fährt, als es der 
Fall gewesen wäre, wenn er den Lsabel nicht geborgt hätte; während 
Jakob nicht mehr erhält als er gehabt haben würde, wenn er seinen 
Lsabel behalten und gebraucht hätte, anstatt ihn ausznleihen. 
Ist dies wirklich so? Man beachte, daß nicht behauptet wird, Jakob 
könne den Lsabel machen und Wilhelm nicht, denn das würde das Brett 
als den Lohn für überlegene Geschicklichkeit erscheinen lassen. Jakob 
hatte sich einfach enthalten, das Ergebnis seiner Arbeit zu verbrauchen, 
bis er dasselbe in Form eines Lsabels angehäuft hatte, was eben der 
wesentliche Begriff des Kapitals ist. 
Lsätte nun Jakob den Lsabel nicht verliehen, so würde er ihn 290 Tage 
haben brauchen können, wonach derselbe abgenutzt und er genötigt 
war, die übrig bleibenden 1,0 Tage des Arbeitsjahres zur Anfertigung 
eines neuen Lsabels anzuwenden. Lsätte Wilhelm den Lsabel nicht geborgt, 
so würde er 1,0 Tage gebraucht haben, einen anzufertigen, den er an 
den übrigen 290 Tagen benutzen konnte. Nehmen wir nun an, ein Brett 
sei die frucht einer eintägigen Arbeit unter Zuhilfenahme eines Lsabels, 
so würde am Ende des Jahres, falls kein Leihgeschäft stattgefunden 
hätte, jeder bezüglich des Hobels so stehen, wie zu Anfang: Jakob mit 
und Wilhelm ohne einen Lsabel, jeder aber würde als Ergebnis der 
Jahresarbeit 290 Bretter gehabt haben, wäre das Leihgeschäft unter 
der von Wilhelm zuerst vorgeschlagenen Bedingung erfolgt, nämlich 
Segen die Rückgabe eines neuen Hobels, so würde die Lage beiderseitig 
eine gleiche sein. Wilhelm würde 290 Tage gearbeitet'und die letzten 
Lv Tage gebraucht haben, um den neuen, Jakob zurückzustellenden 
Hobel anzufertigen. Jakob würde die ersten 10 Tage des Jahres gebraucht 
haben, um einen anderen, 290 Tage aushaltenden Hobel zu machen, 
Wonach er dann einen neuen von Wilhelm erhalten hätte. Somit würde 
die einfache Rückgabe des Hobels zu Ende des Jahres beide in dieselbe 
Lage versetzt haben, als wenn kein Leihgeschäft stattgefunden hätte. 
Zakob würde nichts zugunsten Wilhelms verloren und Wilhelm nichts 
uuf Kosten Jakobs gewonnen haben. Jeder würde den, sonst durch seine 
irbeit erzielten Ertrag, nämlich 290 Bretter und Jakob außerdem seinen 
uufänglichen Vorteil, nämlich einen neuen Hobel, gehabt haben. 
Wird jedoch zu dem zurückgegebenen Hobel noch ein Brett hinzu 
fügt, so wird Jakob am Schluß des Jahres in einer besseren Lage sein, 
^ s wenn kein Leihgeschäst stattgefunden hätte, und Wilhelm in einer
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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