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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Aax. III. 
Gewerblicher Fortschritt und Verteilung. 
193 
düngen an sich selbst ein Fluch seien, und wir hören Leute von der Arbeit 
sprechen, als ob die ermüdende Anstrengung der Muskeln an sich eine 
wünschenswerte Sache sei. 
Im vorausgehenden habe ich natürlich von Erfindungen und 
Verbesserungen gesprochen, die allgemeinen Eingang gefunden haben. 
Solange eine Erfindung oder Verbesserung von so wenigen angewendet 
wird, daß sie einen speziellen Vorteil daraus ziehen, berührt dieselbe, 
wie kaum gesagt zu werden braucht, die allgemeine Güterverteilung 
nicht. Dies ist z. B. bei den durch Patentgesetze geschaffenen beschränkten 
Monopolen oder bei den Ursachen, welche Eisenbahnen und Telegraphen 
linien usw. denselben Lharakter verleihen, der Fall. Obgleich sie in der 
Regel mit Kapitalgewinn verwechselt werden, so sind die auf diese weise 
entstehenden Spezialgewinne, wie schon in einem früheren Kapitel 
auseinandergesetzt wurde, in Wirklichkeit doch Erträge eines Monopols 
und berühren, bis zu dem Umfange, den sie vom Gewinn einer Verbesse 
rung für sich in Abzug bringen, ursprünglich die allgemeine Verteilung 
nicht. Die Vorteile einer Eisenbahn oder einer ähnlichen, dem Transport 
zugute kommenden Verbesserung sind z. B. verbreitet oder monopolisiert, 
je nachdem ihre Tarife einen Satz festhalten, der auf das angelegte 
Kapital die gewöhnlichen Zinsen ergibt, oder aber dermaßen hoch fixiert 
sind, daß sie einen außerordentlichen Ertrag geben oder die Diebstähle 
der Erbauer oder Direktoren zudecken. Und das Steigen der Rente oder 
Landwerte korrespondiert, wie bekannt, mit der Ermäßigung der Tarife. 
wie vorher erwähnt wurde, sind in den Verbesserungen, welche 
die Rente erhöhen, nicht nur die, die produktive Kraft direkt vermehren 
den Verbesserungen einzuschließen, sondern auch solche Verbesserungen 
in der politischen Verfassung, den Sitten und der Moral, die sie indirekt 
vermehren. Als materielle Kräfte betrachtet, haben diese alle die Wir 
kung, die produktive Kraft zu erhöhen und, gleich den Verbesserungen 
in den produktiven Gewerben, wird ihr Vorteil schließlich von den Be 
sitzern des Grund und Bodens monopolisiert. Lin bemerkenswertes 
Beispiel hiervon ist in der Abschaffung des Schutzzolles in England zu 
finden. Der Freihandel hat den Reichtum Großbritanniens enorm ver 
wehrt, ohne den Pauperismus zu vermindern. Er hat einfach die Rente 
erhöht. Und wären die korrupten Verwaltungen unserer großen amerika 
nischen Städte in Muster von Reinheit und Sparsamkeit verwandelt, 
so würde die Wirkung davon nur die sein, den wert des Grundbesitzes 
Zu vermehren, aber weder den Lohn noch den Zins zu erhöhen. 
George, Fortschritt und Armut. 
13
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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