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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Materieller Fortschritt und Verteilung. 
Buch IV. 
Beispiele sicher überall zu finden sind. In Marin Eounty, von San 
Franzisko aus leicht zu erreichen, gibt es einen schönen Bestand von 
Rottannen. Der Natur der Dinge nach sollten diese zuerst gebraucht 
werden, ehe man für den Bedarf des Marktes von San Franzisko zu 
viel weiter entfernten Bauholzbeständen griffe. Aber er bleibt unberührt, 
und viele Meilen weiter hinaus gehauenes Bauholz wird täglich mit 
der Bahn daran vorüber geführt, weil sein Besitzer vorzieht, auf den 
höheren Preis zu warten, den er in der Zukunft bringen wird. Indem 
so dieser Bestand dem Verbrauch entzogen wird, wird die Grenze der 
Produktion von Rottannen um soviel weiter die Rüste hinauf und hin 
unter getrieben. Daß Erzlager, sobald sie im Privatbesitz sind, häufig 
der Benutzung vorenthalten werden, während man ärmere Lager be 
arbeitet, ist bekannt, und in neuen Staaten ist es etwas Gewöhnliches, 
Leute zu finden, die „landarm" („lanä poor") genannt werden, d. h. 
die arm bleiben, oft fast bis zum wirklichen Mangel, weil sie darauf 
bestehen, Land, das sie selbst nicht gebrauchen können, zu Preisen an 
sich zu halten, zu welchen sonst niemand es mit Gewinn auszunützen 
vermag. 
Rehren wir jetzt zu der, im vorhergehenden Rapitel gegebenen 
Erläuterung zurück: Bei der auf 20 stehenden Grenze des Anbaues 
findet eine Vermehrung in der Produktionskraft statt, die das gleiche 
Resultat mit einem Zehntel weniger Arbeit erreichbar macht. Aus 
den vorher erwähnten Gründen muß jetzt die Ziffer der Produktions 
grenze herabgesetzt werden, und wenn sie auf J8 bleibt, so wird der 
Ertrag der Arbeit und des Rapitals derselbe wie vorher sein, als die 
Grenze bei 20 stand. Gb sie auf tS oder noch darunter gedrängt wird, 
richtet sich nach dem Areal der Produktivität (wie ich es genannt habe), 
welches zwischen 20 und ^8 liegt, wenn aber die sichere Erwartung 
einer weiteren Erhöhung der Renten die Besitzer veranlaßt, die Rente 
von 3 für Land von 20, von 2 für t9, von \ für *8 zu verlangen und ihre 
Grundstücke der Benutzung vorzuenthalten, bis diese Bedingungen 
erreicht sind, so kann das Areal der Produktivität so heruntergesetzt 
werden, daß die Grenze des Anbaues auf oder selbst tiefer fallen muß; 
und somit würden die Arbeiter als Resultat der Zunahme der Arbeits 
leistungen weniger als vorher erhalten, während der Zins entsprechend 
herabgesetzt und die Rente in größerem Verhältnis als die Zunahme der 
produktiven Rraft steigen würde. 
Gb wir sie als eine Hinausschiebung des Spielraums der Pro 
duktion oder als ein hinüberführen der Rentenlinie über den Spielraum 
der Produktion hinaus formulieren, immer ist der Einfluß der Land 
spekulation auf die Erhöhung der Rente eine Tatsache, die in keiner 
Theorie der Güterverteilung in fortschreitenden Ländern ignoriert 
werden kann. Sie ist die Rraft, die durch den materiellen Fortschritt 
entfaltet wird, und die beständig darauf hinwirkt, die Rente in größerem 
Verhältnis zu erhöhen, als der Fortschritt die Produktion vermehrt,
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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