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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VI. Das Heilmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

224 
Buch VI. 
Das Heilmittel. 
Ls gibt viele Leute, die noch den behaglichen Glauben bewahren 
daß der materielle Fortschritt schließlich die Armut ausrotten werde, 
und viele erblicken in der vorbauenden Einschränkung der Bevölkerungs 
vermehrung das wirksamste Mittel, allein der Irrtum dieser Ansichten 
wurde bereits hinlänglich bewiesen. Wir wollen jetzt untersuchen, was 
zu erhoffen ist: 
I.. von größerer Sparsamkeit in der Staatsverwaltung; 
2. von besserem Unterricht der arbeitenden Klassen, sowie von 
besserer Gewöhnung an Fleiß und Sparsamkeit; 
3. von Koalitionen der Arbeiter zur Erhöhung der Löhne; 
von der Assoziation der Arbeit und des Kapitals; 
5. von der Leitung und Einmischung der Regierung; 
6. von einer allgemeineren Verteilung des Grund und Bodens. 
Unter diese sechs Rubriken können wir, glaube ich, im wesentlichen 
alle Hoffnungen und Vorschläge für die Milderung des sozialen Elends 
zusammenfassen, abgesehen von der ebenso einfachen als durchgreifenden 
Maßregel, welche ich vorschlagen werde. 
Von größerer Sparsamkeit in der Staatsverwaltung. 
Bis vor wenigen Jahren war es ein Glaubensartikel bei den Ameri 
kanern und eine von den Liberalen Europas geteilte Ansicht, daß die 
Armut der niedergetretenen Massen der Alten Welt auf die aristokratischen 
und monarchischen Einrichtungen derselben zurückzuführen seien. Dieser 
Glaube ist schnell verschwunden, nachdem unter den republikanischen 
Einrichtungen der Vereinigten Staaten soziales Elend gleicher Art, 
wenn auch nicht von derselben Stärke, wie das in Europa herrschende, 
aufgetreten ist. Aber noch immer werden die sozialen Leiden großen 
teils der ungeheuren Lasten, welche die bestehenden Regierungen auf 
erlegen — den großen Schulden, den Heeren und Flotten samt allen 
dazu gehörenden Einrichtungen, der Verschwendung, welche ebensowohl 
republikanischen wie monarchischen Herrschern und namentlich auch 
städtischen Verwaltungen eigen ist, zugeschrieben. Dem muß in den 
Vereinigten Staaten noch die mit dem Schutztarif zusammenhängende 
Räuberei hinzugefügt werden, welche für jede 25 Gents, die der Staat 
erhält, einen Dollar, vielleicht aber auch vier oder fünf, aus den Taschen 
der Konsumenten nimmt. Der Zusammenhang zwischen den dem 
Volke auf diese Weise genommenen Summen und den Entbehrungen 
der unteren Klassen scheint allerdings klar zu sein, und bei oberflächlicher 
Betrachtung ist es natürlich, vorauszusetzen, daß eine Ermäßigung der 
so nutzlos auferlegten ungeheuren Lasten es den Ärmsten leichter machen 
würde, ihr Brot zu finden. Eine Betrachtung der Sache im Lichte der 
bis hierher aufgestellten nationalökonomischen Grundsätze wird jedoch 
zeigen, daß dies nicht die Wirkung sein würde. Eine Ermäßigung des 
.von dem Gesamtprodukt eines Landes durch Besteuerung erhobenen
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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