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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VI. Das Heilmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

226 
Das Heilmittel. 
Buch VI. 
ZU sehen, da sie „Beschäftigung bringt" oder „Geld in Umlauf setzt". 
Tweed, der New-Pork beraubte, wie ein Guerilla-bjauptmann eine be 
setzte Stadt zu brandschatzen pflegt (und der nur ein Tchxus der neuen 
Sorte von Banditen war, die die Verwaltung aller unserer Städte 
an sich reißen), war unzweifelhaft bei einer Majorität der Mähler populär, 
obgleich seine Diebereien notorisch waren und sein Raub in dicken Dia 
manten und verschwenderischen persönlichen Ausgaben offen zur Schau 
getragen wurde. In Anklagezustand versetzt, wurde er triumphierend 
in den Senat gewählt, und selbst noch als wiedereingefangener Flücht 
ling wurde er häufig auf seinem Mege vom Gericht zum Gefängnis 
mit pochs begrüßt. Er hatte die öffentlichen Rassen um viele Millionen 
bestohlen, aber die Proletarier fühlten, daß er nicht sie beraubt hatte. 
Und das Urteil der Nationalökonomie stimmt ihnen darin bei. 
Man verstehe micht recht. Ich sage nicht, daß die Sparsamkeit in 
den Staats- und Gemeindeausgaben nicht wünschenswert sei, sondern 
nur, daß die Ermäßigung dieser Ausgaben keinen direkten Einfluß auf 
die Ausrottung der Armut und die Erhöhung des Lohns haben kann, 
solange der Grund und Boden monopolisiert bleibt. 
«Obgleich dies so ist, sollte dennoch, auch im Interesse der untersten 
Klasse, keine Anstrengung gespart werden, um nutzlose Ausgaben zu 
vermeiden. Je verwickelter und kostspieliger die Regierung wird, desto 
mehr wird sie eine vom Volke verschiedene und unabhängige Macht, 
und desto schwieriger wird es, Fragen des wahren Volkswohls zu volks 
tümlicher Entscheidung zu bringen. Man betrachte unsere Wahlen in 
den vereinigten Staaten — um was drehen sie sich? Probleme der 
allergrößten Wichtigkeit drängen sich uns auf, aber so viel gilt das Geld 
in der Politik, so groß sind die dabei beteiligten persönlichen Interessen, 
daß die wichtigsten verwaltungsfragen nur wenig Beachtung finden. 
Der amerikanische Durchschnittswähler hat Vorurteile, Parteigefühle, 
allgemeine Ansichten einer gewissen Art, aber er widmet den fundamen 
talen Fragen der Verwaltung nicht viel mehr Nachdenken als ein Pferd 
der Straßenbahnen dem Gewinn seiner Linie. Märe dem nicht so, so 
könnten nicht so viele altersgraue Mißbräuche das Leben fristen und so 
viele neue hinzugekommen sein. Alles, was darauf zielt, die Regierung 
einfach und wohlfeil zu machen, zielt gleichzeitig darauf hin, sie unter 
die Kontrolle des Volkes und Fragen wirklicher Wichtigkeit in den Vorder 
grund zu bringen. Aber keine Ermäßigung der Staatsausgaben kann 
an sich selbst die Übel heilen oder lindern, welche aus einer beständigen 
Tendenz zu ungleicher Verteilung der Güter entstehen. 
2. von der Verbreitung des Unterrichts und besserer Ge 
wöhnung an Fleiß und Sparsamkeit. 
Es besteht und bestand von jeher unter den höheren Klassen ein 
weitverbreiteter Glaube, daß Armut und Leiden der Massen ihrem Mangel
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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