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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VI. Das Heilmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. I. 
Die Unzulänglichkeit Her gewöhnlich empfohlenen Heilmittel. 
229 
New Porks, die familienweise, Männer, Weiber und Rinder, in ihren 
Wohnungen arbeiten, haben die Preise des Zigarrenmachens unter den 
Verdienst der Lhinesen in San Franziska gedrückt. 
Diese allgemeinen Tatsachen sind bekannt. Sie werden in den 
herkömmlichen nationalökonomischen Werken vollständig anerkannt, 
aber mit der Malthusschen Theorie von der Tendenz der Bevölkerung, 
sich bis zu den Grenzen der Unterhaltungsmittel zu vermehren, erklärt. 
Die wahre Erklärung liegt, wie ich hinreichend bewiesen habe, in der 
Tendenz der Grundrente, die Löhne zu drücken. 
was die folgen des Unterrichts betrifft, so dürste es sich verlohnen, 
darüber speziell einige Worte zu sagen, denn es herrscht eine Neigung, 
demselben eine Art magischen Einflusses zuzuschreiben. Der Unterricht 
ist nun aber nur so weit Unterricht, soweit er jemanden befähigt, seine 
natürlichen Rräste wirksamer zu benutzen, und dies vermag das, was wir 
Unterricht nennen, in den meisten Fällen nicht zu erreichen. Ich erinnere 
mich eines kleinen Mädchens, die ganz nett mit ihrer Schulgeographie 
und -Astronomie vorangekommen, aber höchlich erstaut war, zu hören, 
daß der Boden in ihrer Mutter lsos wirklich die Oberfläche der Erde sei, 
und wenn man mit jungen Studenten spricht, so wird man finden, 
daß die Renntnisse vieler derselben große Ähnlichkeit mit denen des kleinen 
Mädchens haben. Sie denken selten besser und häufig nicht so gut wie 
Leute, die nie eine höhere Schule besucht haben. 
Ein perr, der lange Jahre in Australien zugebracht hat und mit 
allen Gewohnheiten der Eingeborenen vertraut war (der Rev. Dr. Blees- 
dale), sagte einmal zu mir, nachdem er einige Beispiele ihrer wunder 
baren Geschicklichkeit im Gebrauch ihrer Waffen, im Vorhersagen von 
Witterungswechsel und im Fangen der scheuesten Vögel angeführt: 
„Ich glaube, es ist ein großer Irrtum, diese schwarzen Burschen als un 
wissend zu betrachten. Ihre Renntnisse sind von den unseligen ver 
schieden, aber sie sind darin gewöhnlich besser unterrichtet. Sobald 
sie aus den Beinen stehen können, lehrt man sie, mit kleinen Bumerangs 
und anderen Waffen zu spielen, zu beobachten und zu urteilen, und sobald 
sie alt genug sind, um selbst für sich zu sorgen, sind sie auch vollständig 
imstande dazu, sind im Verhältnis zu dem Wesen ihrer Renntnisse tat 
sächlich, was man unterrichtete Männer nennt, und das ist mehr, als ich 
von vielen unserer jungen Leute sagen kann, die, wie wir es nennen, 
die besten Gelegenheiten gehabt haben, trotzdem aber in ihr Mannesalter 
treten, ohne für sich oder andere irgend etwas tun zu können." 
Sei dem wie ihm wolle, es ist klar, daß die Intelligenz, welche 
das Ziel des Unterrichts ist oder sein sollte, wenn sie nicht die Massen 
antreibt und befähigt, die Ursache der ungleichen Güterverteilung zu 
entdecken und zu entfernen, auf die Löhne nur dadurch wirken kann, 
daß sie die Leistungsfähigkeit der Arbeit erhöht. Sie hat dieselbe Wirkung 
wie größeres Geschick oder größerer Fleiß. Und sie kann den Lohn des 
einzelnen nur insofern erhöhen, als sie ihn über andere erhebt. Als
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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