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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VI. Das Heilmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

236 
Das Heilmittel. 
Buch VI. 
Die Methode der Arbeiterkoalitionen ist dieser ähnlich. Bei ihren 
Streiks sitzen die Gewerkvereine „Dharna". Aber, ungleich den Hindu, 
kommt ihnen kein Aberglauben zuhilfe. 
4. von der Assoziation. 
Ls ist seit einiger Zeit Mode geworden, die Assoziation als Universal 
mittel zur Beseitigung der Beschwerden der arbeitenden Massen zu 
predigen. Aber zum Unglück für die Wirksamkeit der Assoziation als 
Heilmittel für die sozialen Übel entstehen diese Übel, wie wir gesehen 
haben, nicht aus einem Konflikt zwischen der Arbeit und dem Kapital; 
und wenn auch die Assoziation allgemein durchgeführt würde, so könnte 
sie die Löhne dennoch nicht steigern oder die Armut lindern. Dies ist 
leicht zu sehen. 
Die Assoziation ist zweifacher Art und bezweckt entweder eine Ver 
einigung zum Behufe des Konsums oder zum Behufe der Produktion. 
Die Konsumvereine mögen nun die Zwischenhändler soviel nur irgend 
möglich ausschließen, so ermäßigen sie doch nur die Kosten des Aus 
tausches. Sie sind einfach ein Mittel, um Arbeit zu sparen und Risiko 
auszuschließen, und ihre Folgen aus die Verteilung können nur denen 
jener Verbesserungen und Erfindungen gleichkommen, welche in neueren 
Zeiten den Austausch so erstaunlich wohlfeiler gemacht und erleichtert 
haben — nämlich, die Rente zu erhöhen. Und die Produktivgenossen- 
schaft ist bloß eine Rückkehr zu jener Lohnform, die beim Walfischfang 
noch immer herrscht und dort ein Anteil („lay“) genannt wird. Sie ist 
der Ersatz fester Löhne durch verhältnismäßige Löhne, ein Ersatz, wovon 
gelegentliche Beispiele in fast allen Beschäftigungen vorkommen; oder, 
wenn die Leitung den Arbeitern überlassen bleibt und der Kapitalist 
nur seinen Anteil am Nettoertrag erhält, so ist sie einfach das System, 
welches seit den Zeiten des Römischen Reiches im europäischen Ackerbau 
meistens vorgewaltet hat — das Kolonnen- oder Halbpachtsystem. 
Alles, was zugunsten der Produktivassoziation angeführt werden kann, 
ist, daß sie den Arbeiter fleißiger und rühriger macht, mit anderen Worten 
daß sie die Arbeitsleistungen erhöht. Somit liegt ihre Wirkung in der 
selben Richtung, wie die der Dampfmaschine, der Baumwoll-Egrenier- 
maschine, des Dampsmähers, kurz, wie all der Dinge, worin der materielle 
Fortschritt besteht, und sie kann nur dasselbe Ergebnis haben, nämlich: 
die Erhöhung der Grundrente. 
Es ist ein schlagender Beweis dafür, wie in der Behandlung sozialer 
Probleme die ersten Prinzipien ignoriert werden, daß in der gangbaren 
ökonomischen und halbökonomischen Literatur der Assoziation als einem 
Mittel zur Erhöhung des Lohns und zur Erleichterung der Armut so 
viel Wert beigelegt wird. Daß sie eine solche allgemeine Tendenz gar 
nicht haben kann, ist augenscheinlich. 
Lassen wir alle die Schwierigkeiten beiseite, welche unter den gegen-
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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