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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VI. Das Heilmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

2^0 
Das Heilmittel. 
Buch VI. 
für jetzt übergehen; der letztere fällt in seinen entscheidenden Zügen 
in die Kategorie der in den vorigen Abschnitten behandelten Maßregeln. 
Es bedarf keines Beweises, zu welchen Mißbräuchen und zu welcher 
Demoralisation Bewilligungen von Staatsgeldern oder Staatskredit 
führen würden. 
Inwiefern das, was die englischen Schriftsteller „Freihandel in 
Land" nennen — die Beseitigung der Kosten und Beschränkungen der 
Übertragung —, die Teilung des ländlichen Grundbesitzes erleichtern 
könnte, vermag ich nicht einzusehen, obgleich es diese Wirkung bis zu 
einem gewissen Grade auf städtischen Grundbesitz haben dürfte. Die 
Beseitigung der Kaufs- und Verkaufsbeschränkungen würde dem Grund 
besitz lediglich gestatten, die Form, auf die er abzielt, nur noch schneller 
anzunehmen. Daß in Großbritannien die Tendenz auf Konzentration 
gerichtet ist, geht daraus hervor, daß trotz der durch die Kosten der Über 
tragung bereiteten Schwierigkeiten der Grundbesitz sich dort beständig 
konzentriert; und daß diese Tendenz eine ganz allgemeine ist, geht daraus 
hervor, daß man den gleichen Prozeß auch in den vereinigten Staaten 
beobachten kann. 
Ich sage dies von den vereinigten Staaten unbedenklich, obschon 
hier und da statistische Tabellen zitiert werden, um das Gegenteil zu 
beweisen, wie hier der Grundbesitz sich faktisch konzentrieren kann, trotz 
dem die Zensustabellen vielmehr eine Abnahme in der durchschnittlichen 
Größe der einzelnen Besitze ergeben, ist leicht einzusehen, wenn mehr 
Land in Benutzung kommt, und wenn es mit zunehmender Bevölkerung 
intensiver bewirtschaftet wird, so verringert sich die Größe der Güter. 
Eine kleine weide ist schon ein großes Gut, eine kleines Gut ein großer 
Obstgarten, Weinberg, Baumschule oder Gemüsegarten, und ein Flecken 
Land, der selbst für diese Zwecke klein sein würde, ist ein sehr bedeutendes 
Grundstück in einer Stadt. So bewirkt das Wachstum der Bevölkerung, 
welches den Boden höherer und intensiverer Verwendung zuführt, 
ganz natürlich eine Verminderung der Größe des einzelnen Besitzes 
durch einen in neuen Ländern sehr bemerkbaren Prozeß; damit kann 
aber gleichwohl eine Tendenz zur Konzentration des Grundbesitzes Hand 
in Hand gehen, welche zwar in den Tabellen, die die Durchschnittsgröße 
der Grundstücke angeben, nicht erscheint, aber gleichwohl klar ist. Ein 
Durchschnittsbesitz von einem Morgen in einer großen Stadt kann eine 
viel größere Konzentration des Grundbesitzes in sich schließen als ein 
Durchschnittsbesitz von 640 Morgen in einer neu angesiedelten Gemeinde. 
Ich erwähne dies, um den Trugschluß der Folgerungen nachzuweisen, 
die man aus den Tabellen zieht, weil mit denselben in den Vereinigten 
Staaten oft paradiert wird, um zu beweisen, daß das Landmonopol ein 
Übel sei, welches sich selbst heilen werde. Im Gegenteil ist es klar, daß 
die Grundbesitzer im Verhältnis zur ganzen Bevölkerung immer weniger 
zahlreich werden. 
Daß in den Vereinigten Staaten wie in Großbritannien eine starke
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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