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Modern monetary systems

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Bibliographic data

Object: Die deutschen Hypotheken-Aktien-Banken

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VI. Das Heilmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kaufkraft des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Begriffsbestimmungen
  • II. Kapitel. Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung
  • III. Kapitel. Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleihung und infolgedessen auf die Kaufkraft
  • IV. Kapitel. Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs
  • V. Kapitel. Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft
  • VI. Kapitel. Indirekte Einwirkungen
  • VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
  • VIII. Kapitel. Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft und ihre Wechselwirkung
  • IX. Kapitel. Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer für die Kautkraft erforderlich
  • X. Kapitel. Die besten Indexnummern der Kaufkraft
  • XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
  • XII. Kapitel. Statistiken der letzten Jahre
  • XIII. Kapitel. Das Problem, die Kaufkraft stabiler zu gestalten
  • Index

Full text

Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft usw. 123 
Gebrauch zu machen, was entweder durch Einkauf von Waren oder durch 
dessen Deponieren in den Banken geschieht. So werden die überraschten 
Empfänger des Extrageldes einige Tage nach dem angenommenen Besuch 
des Weihnachtsmannes in den meisten Fällen in der einen oder der anderen 
Weise über das Geld verfügt haben. Wenn sie es für den erstgenannten 
Zweck, nämlich zum Einkauf von Waren, verwendet haben, muß die Tendenz 
zu einem Steigen der Preise auftreten, denn der auf den Kopf berechnete 
plötzliche Zuschuß von $ 15 wird, selbst bei einem kleinen Bruchteil der 
Bevölkerung der Vereinigten Staaten, einen phänomenalen Andrang in die 
Kaufhäuser bedeuten. An tatsächlichem Gelde gibt das Durchschnitts 
individuum nicht mehr als 15 Dollar in zwei Wochen aus. Dies beträgt 
ungefähr einen Dollar pro Tag oder ungefähr $ 100,000,000 pro Tag für 
das ganze Land. Wenn die Durchschnittsperson, sagen wir innerhalb fünf 
Tagen nach dem unerwarteten Glücksfalle eines Zuschusses von $ 15 diese 
besondere Summe ausgibt, so beträgt dies auf den Kopf berechnet $ 3 pro 
Tag oder täglich $ 300,000,000 für die ganze Nation. Diese Summe zu den 
gewöhnlichen $ 100,000,000 pro Tag addiert, ergibt $ 400,000,000 pro Tag 
oder das Vierfache des gewöhnlichen Aufwandes. Ein so lebhafter Handels 
verkehr würde die Inhaber der Warenhäuser in Staunen setzen und prompt 
zu einer Erhöhung ihrer Preise veranlassen, weil sonst in vielen Fällen eine 
gänzliche Erschöpfung ihrer Vorräte eintreten würde. 
Auf den ersten Blick scheint es, als ob jedermann nur einige Tage Zeit 
brauchte, um seinen Überschuß an Geld los zu werden, und daß daher die 
große Bewegung in den Preisen nur zeitweilig wäre. Dies erwiese sich aber 
als eine irrige Schlußfolgerung, denn wir dürfen nicht vergessen, daß die 
einzige Möglichkeit, das Geld loszuwerden, darin besteht, es jemand anderem 
zuzuschieben. Die bürgerliche Gesellschaft ist von dem Gelde noch 
nicht befreit. Wenn die Inhaber der Warenhäuser, deren Geldbestand unter 
unserer Weihnachtsmannhypothese auf geheimnisvolle Weise bereits eine 
Verdoppelung erfuhr, noch außerdem das überflüssige Bargeld ihrer Kunden 
bekommen, so sind sie es jetzt, die durch den Überfluß an Bargeld in Ver 
legenheit geraten und sich nun ihrerseits bemühen, das Geld durch Einkauf 
von Waren für ihr Geschäft loszuwerden, oder es in denBanken zu deponieren. 
Wenn das Bestreben, sich von dem Gelde durch Übertragung zu befreien, 
bloß dahin führt, daß jemand anderer das Zuviel erhält, dann bleibt das 
Zuviel in dem Gemeinwesen unverändert. Das Bestreben, das Geld loszu 
werden und die konsequente Wirkung auf die Preise dauert solange fort 
bis das Preisniveau die genügende Höhe erreicht hat. 
Um diese Schlußfolgerung kann man auch durch die Annahme nicht
	        

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Die Kaufkraft Des Geldes. Druck und Verlag von Georg Reimer, 1916.
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