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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VI. Das Heilmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. I. Die Unzulänglichkeit der gewöhnlich empfohlenen Heilmittel. 
Tendenz zur Konzentration von ländlichen! Grundbesitz besteht, ist 
klar ersichtlich, wie in England und Irland kleine Pachtungen zu größeren 
verschmolzen werden, so ist auch in Neu-England nach den Berichten 
des statistischen Bureaus von Massachusetts die Größe der Güter im 
Zunehmen. Diese Tendenz ist in den neueren Staaten und Territorien 
sogar noch klarer bemerkbar. Noch vor einigen Jahren würde ein Gut 
von 320 Morgen, unter dem in den nördlichen Teilen der Union herrschen 
den Wirtschaftssystem überall ein großes gewesen sein, wahrscheinlich 
so viel, wie ein Mann mit Vorteil zu bebauen imstande ist. Jetzt gibt 
es in Kalifornien Landgüter (keine Viehweiden) von fünf, zehn, zwanzig, 
vierzig, fünfzig und sechszig Tausend Morgen, während die Normalgröße 
in Dakotah HOO ooo Morgen beträgt. Der Grund ist klar. Er liegt in 
der Anwendung von Maschinen auf den Ackerbau und in der allgemeinen 
Tendenz, im großen zu produzieren. Dieselbe Tendenz, welche die 
Fabrik mit ihrem cheere von Arbeitern an die Stelle vieler unabhängiger 
chandweber setzt, fängt an, sich beim Ackerbau fühlbar zu machen. 
Das Vorhandensein dieser Tendenz beweist zweierlei: erstens, 
daß alle Maßregeln, die nur die größere Teilung des Grund und Bodens 
gestatten oder erleichtern, wirkungslos fein müssen; und zweitens, daß 
alle Maßregeln, welche dieselbe erzwingen wollten, eine chemmung der 
Produktion zur Folge haben würden, wenn Land auf großen Gütern 
billiger bebaut werden kann als auf kleinen, so wird die Beschränkung 
auf Kleinbesitz die Gesamt-Güterproduktion verringern, und insofern 
solche Beschränkungen angeordnet werden und in Wirksamkeit treten, 
werden sie eine Verminderung der allgemeinen Produktivität der Arbeit 
und des Kapitals bewirken. 
Das Bemühen, durch solche Beschränkungen eine gerechtere Güter 
verteilung herzustellen, ist daher mit dem Nachteil verknüpft, daß sie 
den zu verteilenden Betrag vermindern. Das Auskunftsmittel gleicht 
dem des Affen, der, den Käse zwischen den Katzen teilend, die Sache 
dadurch ausglich, daß er das dickste Stück abbiß. 
Aber es ist nicht bloß dieser Einwand, der gegen jeden Vorschlag, 
dem Grundbesitz Beschränkungen zu unterwerfen, mit einer Kraft in 
die Wagschale fällt, die mit der Wirksamkeit der vorgeschlagenen Maßregel 
nur noch zunimmt. Lin weiterer und ausschlaggebender Einwand ist 
der, daß die Beschränkung das Ziel,welches zu erstreben allein der Mühe 
lohnt, nämlich eine gerechte Verteilung des Ertrags, nicht erreicht. Die 
Grundrente wird dadurch nicht geringer, und der Lohn kann also dadurch 
nicht steigen. Die wohlhabenden Klassen können dadurch einen größeren 
Umfang erhalten, aber die Lage der untersten Klasse wird dadurch nicht 
verbessert werden können. 
Wäre die unter dem Namen Ulsterpachtrecht bekannte Einrichtung 
über ganz Großbritannien verbreitet, so würde sie nur darauf hinausgehen, 
aus dem Besitz des Gutsherrn einen Besitz für den Pächter herauszu 
schneiden. Die Lage des Arbeiters wäre darum noch nicht eine Idee 
George, Fortschritt und Armut.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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