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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Henry Georges SEebert und Schriften. 
\5 
von den europäischen Sozialisten unterscheidet sich penry George 
hauptsächlich dadurch, daß er keineswegs geneigt ist, dein Staate jene 
Allwissenheit und Allmacht zuzuerkennen, die heutzutage verschiedene 
Parteien sür denselben gern in Anspruch nehmen möchten. Die euro 
päischen Sozialisten betrachten Arbeit und Kapital als einander feind 
lich und bekämpfen daher die Kapitalisten und Rentiers ebenso oder 
noch mehr als die Grundeigentümer. Sie verlangen die Beseitigunq 
des Privatkapitals und die Organisation der Arbeit durch den Staat. 
Anders George. Nach ihm sind die Interessen des Arbeiters und des 
Kapitalisten die gleichen, und er stützt diese Ansicht auf die Leugnung 
des Malthusschen Satzes, daß die Bevölkerung schneller wachse als 
die Unterhaltsmittel. Nach ihm ist gerade das Gegenteil der Fall. 
Die Unterhaltsmittel nehmen schneller zu als die Bevölkerung; ja die 
Zunahme der Unterhaltsmittel ist verhältnismäßig desto größer, je 
zahlreicher die Arbeiter werden. Er erstrebt daher keine andere Orga 
nisation der Gesellschaft, als die gegenwärtig bestehende, und erwartet 
das Beste von der vollkommenen Freiheit der einzelnen. Eingriffe 
des Staates erscheinen ihm nur hinsichtlich derjenigen Geschäfte ge 
rechtfertigt, die ihrer Natur nach Monopole sind. 
Das erste und größte der Monopole, die er bekämpft, ist das Boden 
monopol; doch bekämpft er dies nicht bloß als Monopol, sondern auch 
wegen der wesentlichen Verschiedenheit zwischen dem Boden als einer 
Naturgabe, und einem Eigentum, das die Schöpfung des Fleißes ist. 
was das letztere betrifft, so können hier Monopole nur durch Ver 
leihungen des Staates oder durch die Übermacht einzelner entstehen, 
welche andere am Produzieren oder am Austausch verhindern, be 
ziehungsweise ihnen die Bedingungen vorschreiben, unter denen sie 
produzieren oder tauschen dürfen. Pierher gehören vor allem die Eisen 
bahnen. Gegen beide Arten von Monopol verlangt George Maßregeln 
des Staates. 
Das wichtigste jedoch ist die Beseitigung des Bodenmonopols. 
Die immer zunehmende Aufsaugung des durch Arbeit und Kapital 
geschaffenen Reichtums durch die Grundrente veranlaßt nach ihm ein 
immer tieferes Sinken des Arbeitslohnes und des Zinsfußes, je mehr 
Arbeit und Kapital zunehmen; während in neuen Ländern, wo der 
Boden noch frei und die Rente niedrig ist, Lohn und Zinsfuß hoch 
sind. Die Rente wird somit durch Arbeit und Kapital geschaffen und 
gehört nur ihnen, d. h. allen —der Gesellschaft oder dem Volke. George 
schlägt deshalb vor, die Rente durch eine allmählich steigende Steuer 
einzuziehen, bis ihr Gesamtbetrag vom Staate absorbiert ist und zum 
Nutzen des ganzen Volkes verwendet wird. 
George ist sonach weder Staatssozialist noch vollends Kommunist. 
Nach ihm erfordert die Peilung der sozialen Krankheit, die Abwendung 
der sozialen Gefahr nur die Beseitigung der Ursachen, welche die ge-
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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