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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II. 
Sklaverei das Resultat des Privatgrundbesitzes. 
257 
Denn die Umstände mögen sein wie sie wollen, der Besitz des 
Grund und Bodens wird stets je nach der (wirklichen oder künstlichen) 
Notwendigkeit, das Land in Gebrauch zu nehmen, den Besitz von 
Menschen verleihen. Dies ist nur eine andere Fassung des Gesetzes 
der Rente. 
Und wenn jene Notwendigkeit eine absolute ist, wenn nur zwischen 
denk Hungertod und dem Gebrauch des Grund und Bodens die Wahl 
übrig bleibt, dann wird der in dem Besitz des Grund und Bodens in- 
begrissene Besitz der Menschen ein absoluter. 
Man setze hundert Menschen auf eine Insel, von der es kein Ent 
rinnen gibt, und es wird wenig Unterschied machen, ob man einen 
dieser Menschen zum absoluten Besitzer der anderen neunundneunzig 
oder zum absoluten Herrn des Grund und Bodens der Insel macht, 
weder für ihn, noch für sie. 
In dem einen, wie in dem anderen Falle wird der eine der ab 
solute Herr der neunundneunzig sein und seine Macht sich selbst auf 
Leben und Tod erstrecken, denn die bloße Verweigerung der Erlaubnis, 
auf der Insel zu leben, würde sie ins Meer hineintreiben. 
In größerem Maßstabe und bei verwickelteren Verhältnissen muß 
gleichwohl dieselbe Ursache auf gleiche weise und nach demselben Ziele 
hinwirken, und das schließliche Resultat, die Versklavung der Arbeiter, 
wird desto sichtbarer, je mehr der Druck zunimmt, der sie zwingt, auf 
und von dem Lande zu leben, welches als das ausschließliche Eigentum 
anderer behandelt wird. Nehmen wir ein Land, in welchem der Grund 
und Boden nicht in den Händen eines einzigen, sondern unter eine 
Anzahl von Besitzern verteilt ist, und in welchem, wie es bei der modernen 
Produktion üblich, Kapitalist und Arbeiter verschiedene Personen, 
und Gewerbe und Handel in all ihren vielen Zweigen vom Ackerbau 
getrennt sind. Obgleich weniger direkt und weniger auffällig, werden 
die Verhältnisse zwischen den Grundbesitzern und den Arbeitern mit der 
Bevölkerungszunahme und den Fortschritten der Gewerbe auf der 
einen Seite dieselbe absolute Herrschaft und auf der anderen Seite 
dieselbe niedrige Hilflosigkeit bewirken, wie in dem von uns an 
genommenen Falle der Insel. Die Grundrente wird steigen, während 
die Löhne fallen, von dem Gesamtprodukt wird der Grundbesitzer 
einen beständig zunehmenden, der Arbeiter einen beständig abnehmenden 
Anteil erhalten. In dem Maße, wie ein Wegzug nach billigerem Grund 
und Boden schwierig oder unmöglich wird, werden die Arbeiter, gleich 
viel was sie produzieren, auf das bloße Leben beschränkt werden, und 
die freie Konkurrenz unter ihnen wird sie bei monopolisiertem Grund« 
besitz in eine Lage hineinzwängen, welche virtuell Sklaverei ist, wenn 
man sie auch mit den Titeln und Insignien der Freiheit hänselt. 
Es ist nichts Erstaunliches in der Tatsache, daß trotz der enormen 
Vermehrung der Produktionskraft, welche dies Jahrhundert gesehen 
hat und die noch fortschreitet, die Arbeitslöhne in den unteren und 
George, Fortschritt und Armut. ,7
	        

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Die Geldvermehrung Im Weltkriege Und Die Beseitigung Ihrer Folgen. Deutsche Verlags-Anstalt, 1918.
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