Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II. 
Sklaverei das Resultat des Privatgrundbesitzes. 
259 
17* 
nesiens zu unumschränkten Herren ihrer Nebenmenschen machte, wie 
es kam, daß die ariauischen Hirten und Krieger, welche, wie die ver 
gleichende Philosophie uns erzählt, aus der gemeinschaftlichen Geburts 
stätte der indogermanischen Rasse in den Tieflanden Indiens abstammten, 
sich in die flehenden und kriechenden Hindus verwandeln konnten, 
davon gibt uns der von mir angeführte Sanskritvers eine Andeutung. 
Die weißen Sonnenschirme und die vor Stolz wahnsinnigen Elefanten 
sind die Blumen der Landverleihungen. Und könnten wir den Schlüssel 
zu den Inschriften der längst begrabenen Zivilisationen finden, die in 
den riesenhaften Ruinen Hukatans und Guatemalas eingesargt sind, 
nicht minder sprechend für den Stolz der herrschenden Klasse als für die 
rastlose Ukühsal, zu der die Massen verdammt waren, so würden wir, 
aller menschlichen Voraussicht nach, von einer Sklaverei hören, die der 
großen Menge des Volkes durch die Aneignung des Landes als Besitz 
tum einiger wenigen auferlegt wurde, von einem weiteren Beispiel 
der allgemeingültigen Wahrheit, daß diejenigen, welche das Land 
besitzen, die Herren der darauf wohnenden Menschen sind. 
Das notwendige Verhältnis zwischen der Arbeit und dem Grund 
und Boden, die absolute Macht, welche der Besitz des Grund und Bodens 
über die Menschen gibt, die nicht leben können ohne denselben zu benutzen, 
erklärt, was sonst unerklärlich ist — die Zunahme und Fortdauer von 
Einrichtungen, Sitten und Ansichten, die dem natürlichen Sinne von 
Freiheit und Gleichheit so gänzlich widerstreiten. 
Sobald die Vorstellung persönlichen Eigentums, welche Dingen 
menschlicher Produktion so gerechter- und natürlicherweise beiwohnt, 
auf Grundbesitz ausgedehnt wird, so ist alles übrige bloße Sache der 
Entwicklung. Die Stärksten und verschmitztesten erwerben leicht 
einen größeren Anteil an dieser Art Eigentum, welches nicht durch 
Produktion, sondern durch Aneignung zu haben ist, und indem sie 
Herren des Landes werden, werden sie notwendig auch Herren ihrer 
Mitmenschen. Der Grundbesitz ist die Grundlage der Aristokratie. 
Es war nicht Adel, der Land verlieh, sondern der Besitz von Land, 
der den Adel verlieh. Alle die enormen Vorrechte des Adels im mittel 
alterlichen Europa waren der Ausfluß seiner Stellung als Eigentümer 
des Grund und Bodens. Das einfache Prinzip des Grundbesitzes er 
zeugte auf der einen Seite den Herrn, auf der anderen den Vasallen, 
deren einer alle, der andere keine Rechte hatte, war das Recht des 
Herren auf den Grund und Boden einmal anerkannt und behauptet, 
so konnten die, welche auf demselben lebten, es nur zu seinen Bedingungen 
Mn. Die Sitten und Verhältnisse jener Zeiten schlossen in solche Be 
dingungen sowohl Dienste uad Lasten, als auch Grundrenten in natura 
oder in Geld ein, aber das wesentlich Zwingende lag in dem Besitz 
des Landes. Diese Macht besteht überall, wo das Grundeigentum 
besteht und kann überall zur Geltung gebracht werden, wo die Kon 
kurrenz um den Gebrauch des Grund und Bodens groß genug ist, um
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.