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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

262 
Die Gerechtigkeit des Heilmittels. Buch VII. 
besser gekleidet, besser genährt und besser init Wohnungen versorgt 
waren, daß sie weniger Sorgen und mehr Vergnügungen und Genüsse 
des Lebens hatten als die ländlichen Arbeiter Englands, darüber kann 
kein Zweifel bestehen, und selbst in den Städten des Nordens konnten 
auf Besuch verweilende Sklavenhalter Dinge sehen und hören, die 
unter dem, was sie ihre Arbeitsorganisation zu nennen pflegten, un 
möglich waren. In den Südstaaten würde in den Zeiten der Sklaverei 
der Lserr, welcher seine Neger gezwungen hätte, so zu arbeiten und zu 
leben, wie große Klassen freier, weißer Männer und Frauen in freien 
Ländern es müssen, als infam angesehen worden sein, und wenn ihn 
die öffentliche Meinung nicht zurückgehalten hätte, so würde es sein 
eigenes selbstsüchtiges Interesse an der Erhaltung der Gesundheit und 
Kraft seines lebenden Besitzes getan haben. Aber in London, New pork 
und Boston, unter Leuten, die Gut und Blut daran gesetzt haben, und 
wieder daran setzen würden, um den Sklaven frei zu machen, wo niemand 
öffentlich einem Tiere zu nahe treten dürste, ohne sich der Gefangen- 
nehmung und Bestrafung auszusetzen, kann man barfüßige und zer 
lumpte Kinder selbst im Winter auf den Straßen umherirren sehen, 
und in schmutzigen Dachkammern und ekelhaften Kellern arbeiten sich 
Frauen schwindsüchtig für Löhne, die nicht ausreichen, um ihnen wärme 
und Nahrung zu verschaffen. Ist es ein wunder, daß den Sklaven 
haltern des Südens das verlangen nach der Abschaffung der Sklaverei 
wie das Gewinfel der peuchelei vorkam? 
Und jetzt, wo die Sklaverei abgeschafft ist, finden die Pflanzer 
des Südens, daß sie keinen Verlust erlitten haben. Ihr Besitz des Landes, 
auf welchem die Freigelassenen leben müssen, gibt ihnen praktisch eben 
soviel Verfügung über Arbeit als vordem, während sie von einer bis 
weilen sehr kostspieligen Verantwortlichkeit befreit find. Die Neger 
haben allerdings die Wahl auszuwandern, und es scheint jetzt eine 
große Bewegung dieser Art beginnen zu wollen; aber wenn die Be 
völkerung sich vermehrt und der Grund und Boden teurer wird, werden 
die Pflanzer einen verhältnismäßig größeren Anteil von dem Verdienste 
ihrer Arbeiter erhalten als unter dem System des Sklavenbesitzes, 
und die Arbeiter einen geringeren Anteil; denn unter dem System der 
Sklaverei bekamen die Neger wenigstens genug, um sie bei guter Ge 
sundheit zu erhalten, während es in Ländern, wie England, große 
Klassen von Arbeitern gibt, die das nicht haben.*) 
Die Einflüsse, welche sich stets geltend machen, wo ein persön 
liches Verhältnis zwischen Herrn und Sklaven besteht, um die Skla 
*) Liner der Anti- Sklaverei-Agitatoren (Oberst ). A. Lollins) hielt vor einer großen 
Versammlung in einer schottischen Fabrikstadt eine Rede und schloß, wie er es in den 
vereinigten Staaten gewöhnt war, damit, die Rationen anzugeben, welche die Gesetze 
einiger Südstaaten als Minimum des Unterhalts für einen Sklaven feststellten. Lr 
entdeckte sofort, daß er darnit auf viele seiner Zuhörer eine ganz andere Wirkung hervor- 
brachte als er sie beabsichtigte.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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