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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

566 Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Der soziale Katholizismus, der in Frankreich unter dem zweiten 
Kaiserreich geschlummert hatte, erwachte nach dem Unglück von 
1870. Graf Albert de Mün trat an seine Spitze und gab ihm durch 
seine warmherzige Beredsamkeit und wohl auch durch die Schaffung 
von k ath olis chen Arbeitervereinen einen kräftigen Ansporn. 
Zur gleichen Zeit erschien die Zeitschrift Association catholi- 
qu e“, deren Programm, das sie getreulich eingehalten hat, die Unter 
suchung aller wirtschaftlichen Tatsachen im Geiste des Katholizis 
mus war. 
Ganz besonders wurde die zunftmäßige Organisation an die 
Spitze des katholisch-sozialen Programmes gestellt 1 ). Nicht daß die 
„Familie“, aus der Le Play den Eckstein des sozialen Gebäudes 
machen wollte, verworfen wurde, aber man war der Überzeugung, 
daß, wenn die Familie der Mittelpunkt der moralischen Reform bleiben 
sollte, man als Basis einer wirtschaftlichen Reform eine Assoziation 
mit wirtschaftlichen Charakter wählen müsse. 
Zunächst erregt dies einiges Erstaunen. Man versteht nicht 
recht, welche verwandten Beziehungen der Berufsverband mit dem 
Evangelium haben kann, oder welche Mittel ihm zu Gebote stehen, 
um die Gesellschaft im christlichen Sinne umzuwandeln. Man darf 
aber nicht übersehen, daß, wenn die Zunftordnung nicht im Evangelium 
steht, sie wenigstens die ganze mittelalterliche Periode gekennzeichnet 
hat, in der die Herrschaft der Kirche am festesten begründet 
war. Solange diese Zunftordnung gedauert hat, gab es das nicht, 
was man heute soziale Frage nennt, so daß man auf den Gedanken 
kommen kann, sie habe in sich selbst die notwendigen Tugenden 
gehabt, um den Frieden zwischen Kapital und Arbeit aufrecht zu 
erhalten. Sicherlich ist das heute nicht der Fall, aber vielleicht 
würde es genügen, den Berufsverband wieder unter die Herrschaft 
heit handeln . . . Wir wollen diese korporative Organisation auf viel weiterer wirt 
schaftlicher Basis und im Sinne einer demokratischereren Auffassung.“ Kapital 
und Arbeit und die Reorganisation der Gesellschaft. 
x ) „Wir müssen alle unsere individuellen Bestrebungen und alle unsere öffent 
liche Forderungen lenken und richten auf die grundlegende Reform: DIB 
KORPORATIVE REORGANISATION DER GESELLSCHAFT,“ 
(Programm des (Euvre des eercles ouvriers, April, 1894). 
Die kooperative Arbeitergenossenschaft wird daher beiseite geschoben. Die sozial 
katholischen Schulen zeigen sich ihr recht wenig sympathisch, und noch weniger, 
wenn sie sich unter der Form des kooperativen Konsumvereins darstellt. Es 
beruht dies darauf, daß sie hauptsächlich eine Gefahr für die Klasse der kleinen 
Krämer und kleinen Handwerker ist, die der katholischen Schule besonders am Herzen 
liegt. Im Gegensatz dazu ist daher die katholische Schule der Kreditgenossen 
schaft sehr günstig, weil sie hauptsächlich den Mittelklassen, den kleinen Krämern 
und kleinen Handwerkern zugute kommt.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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