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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. V. 
287 
Vom Grundbesitz in den Vereinigten Staaten. 
Freiheit und Streben nach Glück proklamiert, unbedenklich ein Prinzip 
annahm, welches, das gleiche und unveräußerliche Recht auf den Boden 
leugnend, damit schließlich auch das gleiche Recht auf Leben und Freiheit 
leugnet; daß ein Volk, welches um den Preis eines blutigen Krieges 
den Sklavenbesitz abgeschafft hat, der Sklaverei in einer ausgedehnteren 
und gefährlicheren Form Wurzel zu fassen erlaubte. 
Der Kontinent schien so groß, das Gebiet, über welches sich die 
Bevölkerung noch ergießen konnte, so ungeheuer, daß wir, an den 
Gedanken des individuellen Grundbesitzes gewöhnt, dessen Ungerechtig 
keit nicht erkannten. Denn nicht allein verhinderte dieser Hintergrund 
von unbesiedeltem Lande, die volle Wirkung der privaten Aneignung 
selbst in den älteren Teilen zu fühlen; sondern es schien auch nicht un 
billig, jemanden mehr Land nehmen zu lassen, als er benutzen konnte, 
um die später Kommenden zur Zahlung für die Benutzung zwingen 
zu können, so lange andere genau dasselbe tun konnten, wenn sie etwas 
weiter gingen. Ja noch mehr, das Vermögen, das aus der Aneignung 
des Grund und Bodens entstand und so faktisch aus den auf den Arbeits 
lohn gelegten Steuern gezogen wurde, erschien als eine dem Arbeiter 
dargebotene Prämie und wurde auch als solche verkündet. In allen 
neueren Staaten, und in starkem Maße selbst in den älteren ist die an 
gesessene Grundaristokratie der Vereinigten Staaten noch in ihrer ersten 
Generation. Die Leute, die aus der Werterhöhung des Landes Nutzen 
zogen, sind großenteils Männer, die ohne einen geller angefangen 
haben. Ihre großen vermögen, die sich vielfach hoch in die Millionen 
belaufen, erscheinen ihnen und auch vielen anderen als die besten Be 
weise der Gerechtigkeit der bestehenden sozialen Verhältnisse, unter 
denen, wie ihnen scheint, Klugheit, Vorsicht, Fleiß und Sparsamkeit 
ihre Belohnung fanden, während in Wahrheit diese Vermögen nur 
die Gewinne des Monopols und notwendig auf Kosten der Arbeit 
erworben sind. Aber die Tatsache, daß die so Bereicherten als Arbeiter 
anfingen, verbirgt dies, und dasselbe Gefühl, welches dem Inhaber 
eines Lotterieloses die Größe der Gewinne entzückend vorspiegelt, 
hat selbst die Armen verhindert, sich gegen ein System zu rühren, welches 
so viele Arme reich machte. 
Kurz, das amerikanische Volk hat die Ungerechtigkeit des Privat 
grundbesitzes nicht eingesehen, weil es bislang noch nicht dessen volle 
Dirkungen gefühlt hat. Das öffentliche Gebiet, der große Umfang 
des Landes, das noch dem privatbesitz zu überantworten war, das 
ungeheure Gemeingut, auf das sich der Blick der Energischen lenkte, 
war der Lsauxtumstand, der seit den Zeiten, wo die ersten Nieder 
lassungen die atlantische Küste zu umsäumen begannen, unseren volks- 
charakter gebildet und unsere nationalen Gedanken gefärbt hat. Nicht 
Weil wir eine betitelte Aristokratie geflohen sind und das Lrftgeburts- 
recht abgeschafft haben; nicht weil wir alle unsere Beamte vom Schul 
direktor bis zum Präsidenten wählen; nicht weil unsere Gesetze im
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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