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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Die Anwendung des Heilmittels. 
Buch vm. 
298 
formelle Beschlagnahme alles Landes und durch formelle Verpachtung 
an die Meistbietenden. 
Dies Verfahren würde gegen die jetzigen Sitten und Denkgewohn 
heiten nutzlos verstoßen — was zu vermeiden ist. 
Dies Verfahren würde nutzlos die Verwaltungsmaschine ausdehnen 
— was zu vermeiden ist. 
Ls ist ein Grundsatz der Staatskunst, welchen die erfolgreichen 
Gründer der Tyrannei verstanden und befolgt haben, daß große Ver 
änderungen am besten unter alten formen zuwege gebracht werden 
können. Wir, die wir die Menschen befreien wollen, müssen die gleiche 
Wahrheit beachten. Ls ist die natürliche Methode. Wenn die Natur 
einen höheren Typus schaffen will, so nimmt sie einen niedrigeren und 
entwickelt denselben. Dies ist auch das Gesetz der sozialen Entwicklung. 
Verfahren wir nach demselben. Mit dem Strome können wir schnell 
und weit schwimmen, gegen ihn ist hart zu arbeiten und langsam vor 
wärts zu kommen. 
Ich schlage weder vor, den privatbesitz an Grund und Boden zu 
kaufen noch ihn zu konfiszieren. Das erstere würde ungerecht, das 
letztere nutzlos fein. Mögen die Individuen, welche jetzt Land besitzen, 
immerhin, wenn sie wollen, im Besitz dessen bleiben, was sie ihr Land 
zu nennen belieben. Mögen sie fortfahren, es ihr Land zu nennen. 
Mögen sie es kaufen und verkaufen, vermachen und vererben, wir 
können ihnen ruhig die Schale lassen, wenn wir den Kern nehmen. 
Ls ist nicht nötig, das Land zu konfiszieren; es ist nur nötig 
die Rente zu appropriieren. 
Und um die Rente zum öffentlichen Nutzen zu nehmen, ist es auch 
nicht nötig, daß der Staat sich mit dem verpachten der Grundstücke 
abgibt, und die damit verknüpften Gefahren der Vergünstigung, Durch 
stecherei und Korruption läuft. Ls ist nicht nötig, daß irgendeine neue 
Verwaltungsmaschine geschaffen wird. Die Maschine besteht schon. 
Anstatt sie auszudehnen, ist alles, was wir zu tun haben, sie zu verein 
fachen und einzuschränken. Dadurch, daß wir den Grundbesitzern einen 
Prozentsatz der Rente lassen, der wahrscheinlich viel geringer sein würde, 
als die Kosten und Verluste, falls wir versuchten, die Ländereien durch 
Vermittlung des Staates zu verpachten, und dadurch, daß wir die vor 
handene Maschinerie benutzen, können wir ohne Mißton oder Anstoß 
das gemeinschaftliche Recht auf den Grund und Boden an uns nehmen, 
indem wir die Rente für öffentliche Zwecke einziehen. 
Linen Teil der Rente nehmen wir bereits in der Besteuerung. 
Wir brauchen nur einige Änderungen in unseren Besteuerungsformen 
zu machen und sie ganz zu nehmen. 
was ich daher als einfaches aber höchstes Heilmittel vorschlage, 
das die Löhne steigern, den Erwerb des Kapitals vermehren, den Paupe 
rismus ausrotten, die Armut beseitigen, lohnende Beschäftigung für 
jeden, der sie wünscht, beschaffen, den menschlichen Kräften freien Spiel
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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