Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Problem. 
\9 
winzige Uhren verfertigen; wie der Diamantbohrer das Herz der helfen 
durchdringt und Kohlenöl den Walfisch schonen läßt; hätte er sich den 
enormen Gewinn an Zeit und Arbeit vorstellen können, der durch 
verbesserte Einrichtungen des Verkehrs und des Austausches entstehen 
würde — wie in Australien geschlachtete Schafe frisch in England ge 
gessen werden, und der am Nachmittag gegebene Auftrag des Londoner 
Bankiers in San Francisco am Morgen desselben Tages ausgeführt 
wird; hätte er die hunderttausend Verbesserungen, aus deren Zahl 
nur diese wenigen Beispiele herausgegriffen sind, ermessen können, 
was würde er daraus in betreff der sozialen Lage der Menschheit ge 
schlossen haben? 
Ls würde ihm kein bloßer Schluß, kein bloßes Phantasiegebilde, 
sondern etwas wirklich Erschautes geschienen haben; und sein Herz 
würde gehüpft und seine Nerven gebebt haben wie einem, der von 
einer Anhöhe gerade vor der verschmachtenden Karawane den beleben 
den Schimmer rauschender Wälder und den Glanz lachender Gewässer 
sieht. Seine Phantasie würde ihm vergegenwärtigt haben, wie diese 
neuen Kräfte die Gesellfchaft gerade in ihren Fundamenten erhöhten, 
selbst den Ärmsten über die Möglichkeit des Mangels hinweghoben, 
den Niedrigsten von der Angst und Sorge um das tägliche Brot be 
freiten; er würde geglaubt haben, daß jene Sklaven der Leuchte des 
Wissens den traditionellen Fluch der Menschheit auf sich nehmen, jene 
Muskeln von Eisen und Sehnen von Stahl das Leben des ärmsten 
Arbeiters zu einem Feiertage machen würden, in dem jede hohe Eigen 
schaft und jeder edle Trieb vollen Raum zu Wachstum und Gedeihen 
finden könnten. 
Und aus diesen glücklichen materiellen Verhältnissen würde er, 
als notwendige Folgen, moralische Zustände haben entstehen sehen, 
die das goldene Zeitalter, von dem die Menschheit immer geträumt 
hat, verwirklichten: die Zugend nicht länger dem junger und Elend 
ausgesetzt; das Alter nicht durch Geiz gequält; das Kind mit dem Tiger 
spielend; den Mann mit der Schmutzharke*) den Ruhm der Gestirne 
trinkend! Alles Schlechte verjagt, alles wilde zahm; Uneinigkeit in 
Harmonie verwandelt! Denn wie könnte da Habsucht herrschen, wo 
alle genug haben? wie könnten Laster, Verbrechen, Unwissenheit, 
Roheit, die alle doch nur aus der Armut und der Furcht vor der 
Armut entspringen, fortbestehen, wo die Armut selbst verschwunden 
ist? wer würde kriechen, wo alle freie Menschen, wer unterdrücken, 
wo alle gleich sind? 
Mehr oder weniger verschwommen oder klar sind dies die Hoff- 
nungen, dies die Träume gewesen, die durch die Fortschritte, welche 
diesem wundervollen Jahrhundert seinen Vorrang geben, hervorgerufen 
*) Line Anspielung auf Buryans Allegorie selbstsüchtiger Habsucht in seinem 
berühmten „DeiZrirus pro^ress". Anmerk, des Übersetzers.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.