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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II. 
Wer die Wirkung auf die Verteilung und Produktion. 
323 
jeder neuen Entdeckung in den produktiven Gewerben, mit jeder arbeit 
ersparenden Erfindung, mit jeder Ausdehnung und Erleichterung der 
Tausche einstellt, könnte von niemandem monopolisiert werden. Der 
jenige Teil des Nutzens, der nicht direkt zur Vermehrung des Lohnes 
der Arbeit Und des Kapitals diente, ginge an den Staat, d. h. an die 
gesamte Gesellschaft. Mit allen den enormen materiellen und geistigen 
Vorteilen einer dichten Bevölkerung würden die Freiheit und Gleichheit 
verbunden sein, die jetzt nur in neuen und schwach bevölkerten Gegen 
den zu finden sind. 
Dann bedenke man, wie sehr die Ausgleichung in der Güter 
verteilung auf die Produktion zurückwirken, wie sie überall die Ver 
geudung verhüten, überall die Leistungskraft vermehren würde. 
Wäre es möglich, den unmittelbaren pekuniären Verlust, den die 
Gesellschaft durch die sozialen, große Klassen zur Armut und zum Laster 
verdammenden Mißverhältnisse erleidet, in Zahlen auszudrücken, so 
würde die Angabe erschreckend sein. England erhält durch offizielle 
Mildtätigkeit über eine Million Armer; die Stadt New pork allein 
verausgabt über 7 Millionen Dollar jährlich zu dem gleichen Zwecke. 
Allein die Spendungen aus öffentlichen Mitteln, durch mildtätige Gesell 
schaften und durch Privatwohltätigkeit würden zusammengenommen 
immer nur der erste und kleinste Posten der Rechnung sein. Die auf diese 
Meise verlorengehenden Arbeitslöhne; die Kosten der auf diese Weise 
erzeugten Gewohnheiten des Leichtsinns, der Unbekümmertheit und des 
Müßiggangs; der durch die furchtbare Statistik der Sterblichkeit, be 
sonders der Kindersterblichkeit unter den ärmeren Klassen, angedeutete 
pekuniäre Verlust (um von nichts anderem zu reden); die Verschwendung 
in den, mit der Vertiefung der Armut zunehmenden Schnapsläden 
und Kneipen; der von dem Auswurf der Gesellschaft, der durch Mangel 
und Elend erzeugt wird, den Dieben, Prostituierten, Bettlern und Land 
streichern angerichtete Schaden; die Kosten, um die Gesellschaft gegen 
denselben zu schützen, sind sämtlich Posten der Totalsumme, welche die 
jetzige ungerechte und ungleiche Güterverteilung von dem Gesamt 
beträge fortnimmt, den die Gesellschaft bei den jetzigen Produktions 
mitteln genießen könnte. Aber selbst hiermit ist die Rechnung noch nicht 
erschöpft. Die durch die Ungleichheit der Güterverteilung erzeugten 
Schäden, die Unwissenheit und das Laster, der Leichtsinn und die Un- 
slttlichkeit, treten auch in der Unfähigkeit und Korruption der Regierung 
hervor; und die Vergeudung der öffentlichen Einkünfte, sowie die noch 
Moßere Vergeudung, die in dem dummen und verderbten Mißbrauch 
öffentlicher Befugnisse und Funktionen vorliegt, sind ihre unvermeid- 
lichen Folgen. 
Die Erhöhung der Löhne jedoch, sowie die Erschließung neuer 
Aussichten auf Beschäftigung, welche aus der Verwendung der Grund- 
Mvte zu öffentlichen Zwecken hervorgehen würden, brächten nicht bloß 
'ese Vergeudungen zum Stillstand und erlösten die Gesellschaft von 
21*
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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