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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

S2H 
Die Wirkungen des Heilmittels. 
Buch IX. 
diesen ungeheuren Verlusten; es würde auch der Arbeit neue Macht 
hinzugefügt. Es ist eine unleugbare Wahrheit, daß die Arbeit anr pro 
duktivsten ist, wo ihre Löhne anr größten find. Schlecht bezahlte Arbeit 
leistet nichts, soweit die Welt reicht. 
was über die Leistungsfähigkeit der Arbeit in den Ackerbaugegen 
den Englands, wo verschiedene Lohnsätze herrschen, bemerkt worden ist; 
was Brassey bei der Arbeitsleistung seiner besser bezahlten englischen 
Lisenbahnarbeiter im vergleich zu den schlechter bezahlten des Kon- 
tinents fand; was in den vereinigten Staaten zwischen Sklaven- 
und freier Arbeit ersichtlich war; was in Indien oder Lhina die erstaun 
liche Anzahl von Handwerkern oder Dienern beweist, die man dort 
braucht, um irgendetwas zu erhalten, ist überall zutreffend. Die Leistung 
der Arbeit nimmt stets mit dem üblichen Arbeitslohn zu, denn hoher 
Lohn bedeutet vermehrte Selbstachtung, Intelligenz, Hoffnung und 
Tatkraft. Der Mensch ist keine Maschine, die so viel und nicht mehr 
tut; er ist kein Tier, dessen Kräfte so weit reichen und nicht weiter. Der 
Geist, nicht die Muskel ist der große Beförderer der Produktion. Die 
im Menschen zu entwickelnde physische Kraft ist sehr schwach, aber für 
den menschlichen verstand fließen die widerstandslosen Ströme der 
Natur, und der Stoff formt sich nach dem menschlichen willen. Die 
Behaglichkeit, Muße und Unabhängigkeit der Massen vermehren, heißt 
ihren verstand vermehren; es heißt der Hand das Gehirn zuhilfe bringen; 
es heißt zu dem gewöhnlichen Tagewerk die Fähigkeit benutzen, welche 
die Infusionstierchen mißt und die Bahnen der Gestirne verfolgt. 
wer vermag zu sagen, zu welcher unendlichen Macht die Pro 
duktionsfähigkeit der Arbeit durch soziale Einrichtungen, die den Pro 
duzenten der Güter ihren gerechten Anteil an deren Vorteilen und 
Genüssen verleihen wird, gehoben werden könnte. Schon bei dem 
heutigen Prozesse würde der Gewinn unberechenbar sein, aber gerade 
wenn der Lohn hoch ist, schreiten die Erfindungen und die Ausnützung 
verbesserter Verfahren und Maschinen mit größerer Schnelligkeit und 
Leichtigkeit vor. Daß die Weizenernten von Südrußland noch mit der 
Sense geschnitten und mit dem Dreschflegel gedroschen werden, rührt 
einfach davon her, daß die Löhne dort so niedrig sind. Der amerikanische 
Erfindungsgeist, der amerikanische Hang zu arbeitersparenden Prozessen 
und Maschinen sind das Resultat des verhältnismäßig hohen Lohns, 
der in den Vereinigten Staaten herrschte, wären unsere Produzenten 
zu dem niedrigen Lohn der ägyptischen Fellahs oder chinesischen Kulis 
verurteilt gewesen, so würden wir Wasser mit der Hand pumpen und die 
Schultern der Menschen als Transportmittel benutzen. Noch höhere 
Belohnung der Arbeit und des Kapitals würde den Erfindungsgeist 
noch weiter anspornen und die Aufnahme verbesserter Prozesse be 
schleunigen, und diese würden wahrhaft als das erscheinen, was sie 
an sich sind — ein ungemischter Segen. Die nachteiligen Wirkungen 
arbeitersparender Maschinen auf die arbeitenden Klassen, die man jetzt
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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