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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Buch IX. 
3^2 Die Wirkungen des Heilmittels. 
bestimmt worden, Adam Smith unter den Kohlenarbeitern geboren 
oder Herbert Spencer gezwungen gewesen, seinBrot als Fabrikarbeiter 
zu verdienen — was würden ihnen ihre Talente genützt haben? Aber, 
wird man sagen, es würde andere Läsar, Napoleon, Kolumbus, Shake 
speare, Newton, Smith oder Spencer gegeben haben. Das ist wahr. 
Und es zeigt, wie fruchtbar unsere menschliche Natur ist. Wie die ge 
wöhnliche Arbeitsbiene im Notfall zur Königin umgewandelt wird, 
so steigt der gewöhnliche Mensch, wenn die Umstände seine Entwicklung 
begünstigen, zum bselden oder Anführer, zum Entdecker oder Lehrer, 
zum Meisen oder heiligen empor. Soweit hat der Säer die Saat 
verstreut, so stark ist die zeugende Kraft, die sie keimen und knospen 
heißt. Aber, ach! der steinige Boden, die Vögel und das Unkraut! Auf 
einen, der zu voller Größe emporwächst, wie viele, die am Wachs 
tum gehindert oder mißgestaltet werden! 
Der Wille in uns ist die letzte Tatsache des Bewußtseins. Doch 
wie wenig von den erworbenen Fähigkeiten, von der Stellung, selbst 
vom Charakter der Besten unter uns darf völlig uns selbst zugeschrieben 
werden, wieviel den Einflüssen, die uns geformt haben! wo ist der 
weise, gebildete, bescheidene oder kraftvolle Mann, der nicht, wenn er 
die innere Geschichte seines Lebens verfolgt, wie der kaiserliche Stoiker 
den Göttern Dank dafür spenden dürfte, daß ihm durch diesen oder jenen 
hier oder dort, gute Beispiele gegeben wurden, edle Gedanken ihn er 
reichten und glückliche Gelegenheiten sich für ihn eröffneten? wo ist 
der Mann, der mit offenen Augen und Ohren den Meridian des Lebens 
erreicht und nicht bisweilen den Gedanken jenes frommen Engländers 
nachgesprochen hat, als der Verbrecher zum Galgen vorüber geführt 
wurde: „Nur durch die Gnade Gottes gehe ich nicht dort"? wie wenig 
vermag die Erblichkeit im Vergleich zu den Verhältnissen. Dieser, sagen 
wir, ist das Ergebnis eines tausendjährigen europäischen Fortschrittes 
und jener das Ergebnis einer tausendjährigen chinesischen Verknöche 
rung; dennoch würde ein Kind kaukasischer Rasse, in das cherz Chinas 
verpflanzt, bis etwa auf den Winkel der Augen oder die Farbe des 
Maares, geradeso werden wie seine Umgebung, dieselbe Sprache reden, 
sich in denselben Gedanken bewegen und die gleiche Geschmacksrichtung 
zeigen. Man vertausche Lady Vere de Vere in ihrer wiege mit einem 
Kinde aus der chefe des Volkes — wird das Blut von hundert Grafen 
eine gebildete vornehme Frau aus ihr machen? 
Den Mangel und die Furcht vor Mangel beseitigen, allen Klassen 
Muße, Behaglichkeit und Unabhängigkeit, den Anstand und die Ver 
feinerungen des Lebens, die Gelegenheiten zu geistiger und moralischer 
Entwicklung geben, wäre Wasser in eine wüste leiten. Die unsrucht- 
bare Einöde würde sich mit frischem Grün bekleiden und die dürren 
sdlätze, von denen das Leben verbannt schien, würden binnen kurzem mit 
dem Schatten von Bäumen bedeckt sein und von dem Gesänge der Vögel 
widerhallen. Jetzt verborgene Talente, ungeahnte Tugenden würden
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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