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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
Buch X. 
548 
ebenso allgemein, wie vor kurzem nach der Theorie der Schöpfung 
und göttlichen Vermittlung. 
Das praktische Resultat dieser Theorie ist eine Art von hoffnungs 
vollem Fatalismus, von dem die heutige Literatur erfüllt ist. von diesem 
Gesichtspunkt ist der Fortschritt das Ergebnis von Kräften, die langsam, 
beständig und unbarmherzig an der Erhebung des Menschen arbeiten. 
Krieg, Sklaverei, Tyrannei, Aberglaube, Hungersnot, Pestilenz, die in 
der modernen Zivilisation eitern, Armut und Elend sind die treibenden 
Ursachen, welche den Menschen vorwärts drängen, die schwächeren 
Typen ausstoßen und die höheren verbreiten; und die erbliche Über 
tragung ist die Kraft, durch welche die Fortschritte fixiert und vergangene 
Fortschritte zu Stufen neuer Fortschritte gemacht werden. Das Indivi 
duum ist das Ergebnis von Veränderungen, die so einer langen Reihe 
vergangener Individuen aufgeprägt und durch sie verewigt wurden, 
und die soziale Organisation erhält ihre Form von den Individuen, 
aus welchen sie zusammengesetzt ist. während diese Theorie somit, 
wie Herbert Spencer sagt*), „radikal ist bis zu einem Grade, der alles 
übertrifft, was der herrschende Radikalismus zu fassen vermag", da sie 
Veränderungen in der menschlichen Natur selbst erwartet, ist sie gleich 
zeitig „konservativ bis zu einem Grade, der alles übertrifft, was der 
herrschende Konservatismus zu fassen vermag", da sie annimmt, daß 
keine Änderung sich geltend machen kann außer diesen langsamen Ände 
rungen in der Menschennatur. Die Philosophen mögen lehren, daß dies 
nicht die Pflicht vermindere, auf Abstellung von Mißbräuchen hinzu 
wirken, gerade wie die Theologen, welche eine Vorherbestimmung 
lehrten, dennoch die Pflicht aller behaupteten, um die ewige Seligkeit 
zu kämpfen; allein nach der allgemeinen Auffassung ist das Resultat 
Fatalismus: „was wir auch tun mögen, die Mühlen der Götter mahlen 
weiter, unbekümmert um unsere Hilfe oder um unser widerstreben". 
Ich führe dies nur an, um die Ansicht zu erläutern, die, wie ich glaube, 
sich immer rascher verbreitet und den gewöhnlichen Gedankengang 
durchdringt; nicht, daß in der Forschung nach Wahrheit irgendeine 
Rücksicht auf ihre Folgen den Geist beeinflussen dürfe. Aber dies halte 
ich für die herrschende Ansicht von der Zivilisation: daß sie das Ergebnis 
von Kräften sei, die in der angedeuteten weise wirken, langsam den 
Lharakter des Menschen verändern und die Eigenschaften desselben ver 
vollkommnen und erheben; daß der Unterschied zwischen dem zivilisierten 
Menschen und dem wilden von einer langen Rassenerziehung herrühre, 
die in der geistigen Organisation dauernd zum Ausdruck gekommen fei, 
und daß diese Vervollkommnung in steigendem Verhältnis zu einer 
immer höheren Zivilisation führe, wir haben nach dieser Theorie einen 
solchen Punkt erreicht, daß der Fortschritt bei uns natürlich zu sein scheint, 
und wir vertrauensvoll den größeren Errungenschaften des kommen 
*) „Das Studium der Soziologie", Schluß.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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