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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

352 
Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
Buch X. 
Fortschritt geeignet mache, sind alle Zivilisationen, die zu ihrer Zeit 
ebenso kräftig und vorschreitend waren, wie die unsere jetzt, von selbst 
zum Stillstände gekommen. 
Immer und immer wieder ist die Kunst zurückgegangen, die Gelehr 
samkeit gesunken, die Macht verfallen, die Bevölkerung zerstreut worden, 
bis von dem Volke, das große Tempel und mächtige Städte erbaut, 
Flüsse abgeleitet und Gebirge durchbrochen, die Erde gleich einem 
Garten angebaut und die äußerste Verfeinerung in die untergeordnetsten 
Dinge des Lebens eingeführt hatte, nur ein Rest schmutziger Barbaren 
übrig blieb, die selbst die Erinnerung von den Taten ihrer Ahnen verloren 
hatten und die übrig gebliebenen Spuren ihrer einstigen Größe als das 
Werk von Geistern oder des mächtigen Geschlechts vor der großen Flut 
ansahen Dies ist so wahr, daß es, wenn wir der Vergangenheit gedenken, 
als das unerbittliche Gesetz erscheint, dem zu entgehen wir ebensowenig 
Hoffnung haben, als der junge Mann mit pulsierendem Leben hoffen 
kann, der Auflösung zu entgehen, die das gemeinsame Schicksal aller ist. 
„G Rom, dies wird eines Tages auch dein Schicksal sein", weinte Scipio 
über den Ruinen Karthagos, und Macaulays Bild des Neuseeländers, 
der auf dem verfallenen Pfeiler von Londonbridge sinnt, wendet sich 
an die Einbildungskraft selbst derjenigen, die Städte in der Wildnis 
emporwachsen sahen und die Grundlagen eines neuen Weltreiches legen 
halfen. Und so machen wir, wenn wir ein öffentliches Bauwerk errichten, 
eine Höhlung in den Grundstein und verschließen darin sorglich einige 
Erinnerungen an unsere Tage, da wir die Zeit voraussehen, wo unsere 
Werke Ruinen und wir selber vergessen sein werden. 
Gb dieses abwechselnde Steigen und Fallen der Zivilisation, dieser 
Rückgang, der stets auf den Fortschritt folgt, die rhythmische Bewegung 
einer aufsteigenden Linie sei oder nicht (und ich glaube, obwohl ich die 
Frage nicht weiter erörtern will, genügende Beweise für die Bejahung 
beizubringen, würde schwerer sein als man gewöhnlich annimmt), 
macht keinen Unterschied, denn die herrschende Theorie ist in beiden 
Fällen widerlegt. Zivilisationen haben geendet und kein Merkmal 
hinterlassen, und schwer gewonnene Fortschritte sind dem Menschen 
geschlecht für immer verloren gegangen; aber selbst wenn man zugibt, 
daß jede woge des Fortschrittes eine höhere woge möglich gemacht 
und jede Zivilisation die Fackel an eine höhere Zivilisation übergeben 
habe, so erklärt doch die Theorie, daß die Zivilisation durch Veränderungen, 
die in der Natur des Menschen zuwege gebracht wurden, vorschreite, 
die Tatsachen nicht; denn jedenfalls ist es nicht die Rasse, die durch die 
frühere Zivilisation erzogen und erblich verändert wurde, welche die 
neue Zivilisation beginnt, sondern eine frische, tiefer stehende Rasse. 
Es sind die Barbaren des einen Zeitalters, welche die zivilisierten Menscheu 
des nächsten waren, um ihrerseits wieder von frischen Barbaren abgelöst 
zu werden. Denn bisher ist stets der Fall eingetreten, daß die Menschen 
unter dem Einflüsse der Zivilisation erst fortgeschritten und dann ent
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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