Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

358 
Buch X. 
Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
zeigen wie zwischen zivilisierten und wilden Völkern, wie alle Stadien 
der sozialen Entwicklung, vorn Steinzeitalter aufwärts, noch jetzt bei 
Völkern der Gegenwart zu finden sind, so finden sich auch in ein und 
demselben Lande, ja in ein und derselben Stadt nebeneinander Gruppen, 
welche ähnliche Verschiedenheiten zeigen. In Ländern wie England 
und Deutschland sprechen Rinder der gleichen Rasse, am gleichen Orte 
geboren und erzogen, die Sprache verschieden, haben verschiedenen 
Glauben, folgen verschiedenen Sitten und zeigen verschiedenen Geschmack; 
und selbst in einem Lande wie die Vereinigten Staaten können Unter 
schiede gleicher Art, wenn auch nicht gleichen Grades, zwischen verschie 
denen Rreisen und Gruppen gefunden werden. 
Diese Unterschiede sind aber sicher nicht angeboren. Rein Säugling 
wird als Methodist oder Ratholik oder mit einer Anlage zum bjoch- oder 
jAattsprechen geboren. Alle diese Unterschiede, welche verschiedene 
Gruppen und Rreise auszeichnen, rühren von der engeren Gemeinschaft 
in diesen Rreisen her. 
Die Ianitscharen wurden aus Jünglingen gebildet, die man im 
frühen Alter christlichen Eltern entrissen hatte, aber nichtsdestoweniger 
waren sie fanatische Muselmänner und nichtsdestoweniger zeigten sie 
alle türkischen Lharakterzüge; die Jesuiten und andere Orden zeigen 
einen bestimmten Lharakter, aber derselbe ist sicher nicht durch erbliche 
Übertragungen verewigt; und selbst solche Verbindungen wie Schulen 
und Regimenter, deren Bestandteile nur kurze Zeit beieinander bleiben 
und fortwährend wechseln, zeigen allgemeine Merkmale, die das Ergebnis 
geistiger, durch die enge Gemeinschaft fortgepflanzter Eindrücke sind. 
Es ist diese Gesamtheit von Überlieferungen, Glauben, Sitten, Gesetzen, 
Gewohnheiten und Gemeinschaften, wie sie in jedem Volke entstehen 
und jeden einzelnen umgeben —diese „superorganische ^Umgebung", wie 
Herbert Spencer es nennt —, was nach meinem Dafürhalten den 
Nationalcharakter hauptsächlich bestimmt. Viel mehr als erbliche Über 
tragung ist es dies, was den Engländer vom Franzosen, den Deutschen 
vom Italiener, den Amerikaner vom Lhinesen und den zivilisierten 
Menschen vom wilden unterscheidet. Dies ist die Art und weise, auf 
welche nationale Lharakterzüge erhalten, ausgedehnt oder verändert 
werden. 
Die erbliche Übertragung kann innerhalb gewisser Grenzen (oder 
wenn man lieber will, an sich ohne Grenzen) Eigenschaften entwickeln 
oder ändern; allein dies ist mit den körperlichen Eigenschaften des 
Menschen weit mehr als mit den geistigen, und mit den Tieren weit 
mehr der Fall als mit den körperlichen Eigenschaften des Menschen- 
Folgerungen aus der Züchtung von Tauben oder Rindern werden aus 
einem klaren Grunde nicht auf den Menschen passen. Das Leben des 
Menschen, selbst in seinem rohesten Zustande, ist unendlich verwickelter. 
Er ist beständig durch eine unendlich größere Anzahl von Einflüssen 
bewegt unter welchen der relative Einfluß der Erblichkeit immer geringer
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.