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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Aap. II. 
Die Unterschiede in der Zivilisation. 
359 
wird. Ein Menschenstamm mit keiner größeren geistigen Tätigkeit 
als die Tiere —ein Stamm von Menschen, die nur essen, trinken, schlafen 
und sich fortpflanzen — dürfte, wie ich nicht bezweifle, durch sorgfältige 
Behandlung und Zuchtwahl im verlaufe der Zeit an körperlicher Ge 
stalt und Eigentümlichkeit ebenso große Verschiedenheiten zeigen, wie 
ähnliche Mittel dies bei den Haustieren bewirkt haben. Aber es gibt 
keine solche Menschen; und bei den Menschen, wie sie sind, würden geistige 
Einflüsse, durch den Geist auf den Körper einwirkend, beständig den 
Prozeß unterbrechen. Man kann einen Menschen, dessen Geist an 
gespannt ist, nicht fett machen, wenn man ihn einsperrt und füttert, 
wie man ein Schwein füttert. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind die 
Menschen länger auf der Erde als viele Arten der Tiere. Sie sind von 
einander getrennt gewesen unter Verschiedenheiten des Klimas, die 
bei den Tieren die gewaltigsten Unterschiede hervorbringen, und doch 
sind die körperlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Menschen 
rassen kaum größer als der zwischen weißen und schwarzen Pferden, 
sicherlich nicht entfernt so groß als zwischen funden der verschiedenen 
Abarten, wie z. B. den verschiedenen Arten von Dachs- und Hühner 
hunden. Und selbst die körperlichen Verschiedenheiten zwischen den Men 
schenrassen wurden, wie diejenigen behaupten, welche sie durch natürliche 
Zuchtwahl und erbliche Übertragung erklären, zu einer Zeit hervor 
gebracht, wo der Mensch dem Tiere viel näher stand, d. h. als er weniger 
Geist hatte. 
)st dies aber mit der körperlichen Verfassung des Menschen der 
Fall, in wieviel höherem Grade ist es der Fall mit seiner geistigen Ver 
fassung? Unsere körperlichen Bestandteile bringen wir sämtlich mit auf 
die Welt; jedoch der Geist entwickelt sich später. 
In der Entwicklung aller Organismen gibt es ein Stadium, in 
welchem man, ohne die Entstehung anderweitig zu kennen, nicht sagen 
kann, ob das im werden begriffene Tier einen Fisch, ein Reptil, einen 
Affen oder einen Menschen geben wird. Und so ist es auch mit dem 
neugeborenen Kinde; ob der Geist, welcher erst zum Bewußtsein und zur 
Kraft erweckt werden soll, englisch oder deutsch, amerikanisch oder chine 
sisch, der Geist eines zivilisierten Menschen oder eines wilden werden 
wird, hängt lediglich von der sozialen Umgebung ab, in die er gestellt wird. 
Man nehme eine Anzahl Kinder höchstzivilisierter Eltern und bringe 
sie nach einem unbewohnten Tande. Angenommen, sie werden auf 
eine wunderbare weise erhalten bis sie das Alter erreichen, um selbst 
für sich sorgen zu können, was würde man finden? hilflosere wilde als 
alle, die wir kennen. Sie würden das Feuer zu entdecken, die ursprüng 
lichsten Waffen und Werkzeuge zu erfinden, sich eine Sprache zu bilden 
haben. Kurz, sie würden den weg zu den einfachsten Kenntnissen, 
welche die niedrigsten Rassen jetzt besitzen, geradeso strauchelnd zu suchen 
haben, wie ein Kind laufen lernt. Daß sie mit der Zeit alle diese Dinge 
Eun würden, bezweifle ich nicht im mindesten, denn alle diese Fähigkeiten
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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