Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

■362 Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. Buch X. 
werden könnte (was, wie gesagt, vollständig nur zu erreichen wäre, wenn 
man Rinder in der weise in englische Familien verpflanzte, daß weder 
sie noch ihre Umgebung sich eines Unterschiedes bewußt wären), eine 
Generation völlig genügen würde, um ihm ganz und gar europäische 
Zivilisation einzuimpfen. Der Fortschritt englischer Denkweise und 
Litte muß dagegen in Indien notwendig sehr langsam sein, weil sie 
dort auf das Gewebe von Denken und Litten stoßen, welches durch eine 
ungeheure Bevölkerung beständig fortgepflanzt und mit allen Hand 
lungen des Lebens verwoben wird. 
Bagehot („Physics and Politics“) sucht den Grund, warum die 
Barbaren vor unserer Zivilisation hinschwinden, während sie es vor 
derjenigen der Alten nicht taten, durch die Annahme zu erklären, daß 
der Fortschritt der Zivilisation uns zähere physische Konstitutionen ver 
liehen habe. Nachdem er erwähnt hat, daß in keinem klassischen Schrift 
steller ein Bedauern um die Barbaren ausgesprochen werde, sondern 
daß der Barbar überall die Berührung mit dem Römer aushielt und 
der Römer sich mit dem Barbaren verband, sagt er (5. 47—48): 
„Wilde im ersten Jahr der christlichen Zeitrechnung waren ungefähr das, was 
sie im achtzehnten Jahrhundert waren, und wenn sie die Berührung mit den zivili 
sierten Völkern des Altertums ertrugen, dagegen die mit uns nicht aushalten, so folgt 
daraus, daß vermutlich unsere Rasse zäher ist als die des Altertums, denn wir haben 
die Aeime schwererer Krankheiten zu ertragen als die Alten sie mit sich führten, und 
ertragen sie. Wir können vielleicht den unveränderlichen Wilden als einen Maßstab 
benutzen, um daran die Stärke der Konstitution zu messen, deren Berührung er aus 
gesetzt wird." 
Bagehot versucht nicht zu erklären, wie es kommt, daß vor 1.800 
Jahren die Zivilisation nicht denselben relativen Vorteil über die Bar 
barei verlieh wie jetzt. Doch es ist unnütz, davon zu reden oder den Mangel 
an jedem Beweise hervorzuheben, daß die menschliche Konstitution 
sich auch nur um einen Deut verbessert habe. Jedem, der gesehen hat 
wie die Berührung unserer Zivilisation die niedrigeren Rassen beein 
flußt, wird sich eine näher liegende, aber freilich weniger schmeichelhafte 
Erklärung aufdrängen. 
Nicht weil unsere Konstitutionen von Natur zäher wären als die 
des wilden, sind Krankheiten, die für uns verhältnismäßig unschädlich 
sind, der sichere Tod für ihn, sondern weil wir diese Krankheiten kennen 
und Heilmittel dagegen haben, während er sowohl der Kenntnis, wie der 
-Heilmittel bar ist. Die nämlichen Leuchen, welche der Abschaum und 
das vordertreffen der Zivilisation den wilden einimpft, würden sich für 
zivilisierte Menschen ebenso verheerend beweisen, wenn sie nichts anderes 
zu tun wüßten, als denselben ihrenLauf zu lassen, wie es derwilde in seiner 
Unwissenheit tun muß; und tatsächlich waren sie bei uns ebenso verheerend, 
bis wir entdeckten, wie sie zu behandeln sind. Überdies ist es die Wirkung 
des Aufeinandertreffens der Zivilisation mit der Barbarei, die Kräfte 
^. es , P?^ eTl 3 U schwächen, ohne ihn in die Lage zu versetzen, welche dein 
zivilisierten Menschen Macht verleiht, während seine Litten und Ge
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.