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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes, 
Buch X. 
364 
die Franziskaner in Kalifornien und die protestantischen Missionäre 
einiger Inseln des Stillen Gzeans bewiesen worden. 
Die Annahme eine physischen Rassenvervollkommnung innerhalb 
einer §d1, von der wir Kenntnis haben, ist durch nichts verbürgt und 
innerhalb der Zeit, von der Bagehot spricht, geradezu widerlegt. Wir 
wissen durch die klassischen Statuen, aus den von den Kriegern des 
Altertums getragenen Lasten und gemachten Märschen, aus den Be 
richten von wettläufen und gymnastischen Festen, daß die Rasse sich seit 
zweitausend Jahren weder an Gestalt noch an Stärke vervollkommnet 
hat. Die Annahme geistiger Vervollkommnung, die sogar noch zuver 
sichtlicher und häufiger gehegt wird, ist noch abgeschmackter. Kann 
die moderne Zivilisation in Dichtkunst, Malerei, Architektur, Philosophie 
Redekunst, in der Politik oder Kriegskunst Männer von größerer geistiger 
Kraft ausweisen als die Alten? Ls ist unnütz, Namen anzuführen — 
jeder Schulknabe kennt sie. Um Muster und Personifikationen geistiger 
Kraft anzuführen, gehen wir auf die Alten zurück. Und wenn wir uns 
einen Augenblick die Möglichkeit denken können, die von dem ältesten 
und weitverbreitetsten Glauben angenommen wurde —jenem Glauben, 
dem Lessing wegen seines Alters und seiner Verbreitung die größte 
Wahrscheinlichkeit der Wahrheit zusprach, dem er jedoch aus meta 
physischen Gründen anhing — die Möglichkeit, daß Homer oder Virgil, 
Demosthenes oder Licero, Alexander, Hannibal oder Läsar, Plato oder 
Lucretius oder Aristoteles im neunzehnten Jahrhundert noch einmal 
unter die Lebenden versetzt würden, können wir da wähnen, daß sie 
sich den Männern der Jetztzeit untergeordnet zeigen würden? Oder 
wenn wir irgendeine, selbst die dunkelste Zeit seit dem klassischen Alter 
tum, oder irgendeine noch frühere Zeit nehmen, von der wir etwas 
wissen, finden wir nicht stets Männer, die nach den Verhältnissen und 
dem Grade des Wissens ihrer Zeit geradeso hohe geistige Kraft zeigten, 
wie die unserer Tage? Und stoßen wir nicht auch heutzutage, wenn 
unsere Aufmerksamkeit auf die weniger vorgeschrittenen Rassen gelenkt 
wird, unter denselben auf Männer, die nach ihren Verhältnissen ebenso 
große geistige Eigenschaften aufweisen, als sie die Zivilisation nur zeigen 
kann? Bewies die Erfindung der Eisenbahn zu ihrer Zeit größere Er 
findungskraft, als die Erfindung des Schiebkarrens, als es noch keine 
gab? wir Kinder der modernen Zivilisation stehen weit höher als unsere 
Vorfahren und als die weniger vorgeschrittenen zeitgenössischen Rassen. 
Aber nur weil wir aus einer Pyramide stehen, nicht weil wir größer sind, 
was die Jahrhunderte für uns getan haben, besteht nicht darin, daß sie 
unsere Statur erhöhten, sondern darin, daß sie einen Bau aufführten, 
auf den wir unseren Fuß stellen können. 
Um es zu wiederholen: Ich will keineswegs sagen, daß alle Menschen 
die gleichen Fähigkeiten besitzen oder geistig gleich sind, sowenig wie ich 
sagen will, daß sie physisch gleich sind. Unter all den zahllosen Millionen, 
die aus diese Erde gekommen und wieder gegangen sind, waren wahr
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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