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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. III. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 373 
der Assoziation oder Integration ist die, eine Gesamtkraft hervorzu 
bringen, welche von der Summe der einzelnen Kräfte unterscheidbar 
ist. Analogien (oder wohl mehr Beispiele desselben Gesetzes) sind in 
allen Richtungen zu finden. Je komplizierter die tierischen Organismen 
werden, desto mehr erwächst über dem Leben und der Kraft der Teile 
ein Leben und eine Kraft des integrierenden Ganzen, über der Fähigkeit 
unfreiwilliger Bewegungen die Fähigkeit freiwilliger Bewegungen. 
Die Handlungen und Antriebe von Körperschaften sind, wie oft bemerkt 
worden ist, verschieden von denjenigen, welche unter gleichen Um 
ständen in den einzelnen zutage getreten sein würden. Die Kriegstüchtig 
keit eines Regiments kann sehr verschieden von derjenigen der einzelnen 
Soldaten sein. Aber es bedarf keiner Beispiele. In unseren Unter 
suchungen über das Wesen und das steigen der Grundrente begegneten 
wir demselben Umstande, aus den ich anspiele. Wo die Bevölkerung 
dünn ist, hat der Boden keinen Wert; sobald die Menschen sich an einem 
Orte häufen, erscheint und steigt der Wert des Bodens und ist genau 
zu unterscheiden von den durch individuelle Anstrengung erzeugten 
werten; ein wert, der aus der Assoziation hervorgeht, mit zunehmen 
der Assoziation größer wird und mit verschwindender Assoziation auf 
hört. Und ebenso ist es auch mit anderen Kräften als den ökonomischen. 
Je mehr nun die Gesellschaft sich entwickelt, verfolgt die Neigung, 
die alten sozialen Einrichtungen zu erhalten, das Ziel, die Gesamtmacht, 
sobald sie entsteht, in die Hände eines Teiles der Bürger zu legen; und 
die mit den sozialen Fortschritten eintretende ungleiche Verteilung 
des Reichtums und der Macht bringt immer größere Ungleichheit hervor, 
da das Unrecht durch die Stoffe, die es nähren, wächst, und der Gedanke 
der Gerechtigkeit durch die gewohnheitsmäßige Duldung der Ungerechtig 
keit ausgelöscht wird. 
Auf diese Weise kann die patriarchalische Organisation der Ge 
sellschaft leicht in Despotie übergehen, in welcher der Despot ein irdischer 
Gott wird und die Massen des Volkes bloße Sklaven seiner Laune sind. 
Ls ist natürlich, daß der Vater das leitende Haupt der Familie ist und daß 
bei seinem Tode der älteste Sohn, als das älteste und erfahrenste Mitglied 
der kleinen Gemeinschaft, ihm in der Leitung folgt. Wird aber diese 
Einrichtung beibehalten, wenn die Familie sich ausdehnt, so wird die 
Macht in eine besondere Linie verlegt, und diese Macht nimmt unver 
meidlich immer zu, je größer der gemeinsame Besitz wird und je mehr 
die Macht des Gemeinwesens wächst Das Haupt der Familie wird zum 
erblichen Despoten, der sich allmählich als ein wesen höheren Rechtes 
ansieht und von anderen so angesehen zu werden verlangt. Mit der 
Zunahme der Gesamtmacht im vergleich zur Macht des einzelnen wächst 
seine Gewalt, zu belohnen und zu bestrafen, und so vermehren sich die 
Beweggründe, ihm zu schmeicheln und ihn zu fürchten, bis endlich, falls 
der Prozeß keine Störung erfährt, ein Volk zu Füßen eines Thrones
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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