Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

374 
Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
Buch X. 
kriecht und hunderttausend Menschen fünfzig Jahre arbeiten, um ein 
Grabdenkmal für einen Sterblichen ihresgleichen herzustellen. 
So ist der Häuptling einer kleinen Bande Wilder nur einer von 
ihnen, dem sie als dem Tapfersten und Klügsten folgen Wenn aber 
große Massen gemeinschaftlich handeln sollen, so wird die persönliche 
Wahl schwieriger, ein blinderer Gehorsam wird notwendig und kann 
erzwungen werden, und eben aus diesem Zwange der in größerem Maß 
stabe geführten Kriege entsteht die unumschränkte Macht. 
Ähnlich geht es mit der Spezialisierung der Funktionen. Die 
produktiven Kräfte gewinnen offenbar, wenn die soziale Entwicklung 
so weit gediehen ist, daß die Produzenten nicht mehr ihrer Arbeit ent 
rissen und zum Kriegsdienst aufgeboten zu werden brauchen, sondern 
eine regelmäßige Heeresmacht abgezweigt werden kann; aber dies 
bewirkt unvermeidlich eine Kontraktion der Macht in den fänden der 
Soldatenklasse oder ihrer Oberhäupter. Die Aufrechterhaltung innerer 
Ordnung, die Justizpflege, die Errichtung und Beaufsichtigung öffent 
licher Werke und merkwürdigerweise auch die Religionsgebräuche, alle 
streben gleichmäßig darauf hin, in die Hände besonderer Klassen zu 
kommen, die geneigt sind, ihr Amt zu preisen und ihre Macht auszu 
dehnen. 
Die Hauptursache der Ungleichheit liegt jedoch in dem natürlichen 
Monopol, welches der Besitz des Grund und Bodens verleiht. Die 
ersten Anschauungen der Menschen scheinen den Grund und Boden 
stets als Gemeingut zu betrachten; aber die rohen Mittel, in denen 
diese Anerkennung anfänglich zum Ausdruck kommt —wie z. B. jährliche 
Verteilungen oder gemeinschaftliche Kultur —sind nur mit einer niedrigen 
Entwicklungsstufe vereinbar. Die Idee des Eigentums, die bezüglich 
der Gegenstände menschlicher Produktion ganz naturgemäß ist, wird 
leicht auf den Boden übertragen, und eine Einrichtung, welche, solange 
die Bevölkerung zerstreut ist, dem Verbesserer und Benutzer nur den ihm 
gebührenden Lohn seiner Arbeit sichert, beraubt schließlich, wenn die 
Bevölkerung dicht wird und die Rente entsteht, den Produzenten seines 
Lohns. Nicht bloß dies, sondern die Aneignung der Rente zu öffentlichen 
Zwecken, durch welche allein bei höherer Entwickelung der Grund und 
Boden leicht als Gemeingut beizubehalten ist, wird, wenn die politische 
und religiöse Macht in die Hände einer Klasse fällt, zu einem Besitzrecht 
dieser Klasse, und die übrigen Bürger werden bloße Pächter. Kriege 
und Eroberungen, die auf Konzentrationen der politischen Macht und 
auf die Einrichtung der Sklaverei abzielen, bewirken, wo die soziale 
Entwicklung dem Grund und Boden einen Wert verliehen hat, natur 
gemäß die Aneignung desselben. Eine herrschende Klasse, welche die 
Macht in ihrer Hand vereinigt, wird bald auch den Grundbesitz konzen 
trieren. Ihr werden große Teile des eroberten Landes zufallen, welches 
die früheren Bewohner als Pächter oder Hörige bebauen, und das 
öffentliche Gebiet, d. h. die Gemeindeländereien, welche im natürlichen
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.