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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Aap. III. 
Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
379 
Zeichen legte, vor dein die Stolzesten knieten, in den Bischöfen, die durch 
ihre Weihe mit dem höchsten Adel gleichgestellt wurden, in ihrem „Anecht 
der Anechte", wie sein offizieller Titel lautete, der kraft des Ringes 
eines einfachen Fischers das Recht beanspruchte, zwischen den Völkern 
Schiedsrichter zu sein und dessen Steigbügel von Aönigen gehalten 
wurde, — in diesen Dingen findet die Airche trotz allem doch die Ver 
einigung, zum Zeugnis der natürlichen Gleichheit der Menschen. Auch 
durch die Airche selbst wurde ein Geist genährt, der, als ihr altes Werk 
der Vereinigung und Emanzipation nahezu getan, als die von ihr ge 
knüpften Bande stark geworden und die von ihr aufbewahrte Gelehr 
samkeit der Welt überliefert war, die Aetten brach, mit denen sie den 
menschlichen Geist gefesselt haben würde und der in einem großen 
Teile Europas ihre Organisation zerriß. 
Der Ursprung und die Entwicklung der europäischen Zivilisation 
ist ein zu ausgedehnter und verwickelter Gegenstand, um in einigen 
Sätzen in die gehörige Perspektive und Beziehung gebracht werden zu 
können; aber aus allen Einzelheiten, wie aus allen Ljauptzügen erhellt 
die Wahrheit, daß der Fortschritt in dem Maße vor sich geht, wie die 
Gesellschaft zu engerer Vereinigung und größerer Gleichheit hinstrebt. 
Zivilisation ist Aooperation. Einigung und Freiheit sind ihre Faktoren. 
Die große Ausdehnung der Assoziation, nicht nur in der. Entwicklung 
größerer und dichterer Staaten, sondern auch in der Zunahme des Ver 
kehrs und der mannigfachen Tausche, welche jedes Land in sich verbinden 
und mit anderen, wenn auch weit entfernten Ländern verknüpfen; die 
Entwicklung internationaler und munizipaler Rechte; die Fortschritte 
in der Sicherheit des Eigentums und der Person, in der persönlichen 
Freiheit und zur demokratischen Regierungsform — kurz, die Fortschritte 
zur Anerkennung gleicher Rechte zum Leben, zur Freiheit und zum 
Streben nach Glück — sie sind es, die unsere moderne Zivilisation zu 
einer soviel größeren und höheren machen als irgendeine der vorher 
gegangenen. Sie sind es, die die geistige Araft frei machten, welche den 
Schleier der Unwissenheit, der alles bis auf einen kleinen Teil der Erde 
vor der Menschen Aenntnis verbarg, hinwegschob, welche die Bahnen 
der kreisenden Weltkörper maß und uns das bewegende pulsierende 
Leben in einem wassertropfen schauen ließ, uns das Vorzimmer zu den 
Mysterien der Natur und das Buch der Geheimnisse einer längstbegrabenen 
Vergangenheit öffnete; welche zu unserem Dienste Naturkräfte an 
schirrte, neben denen die Aräfte des Menschen verschwinden, und welche 
die produktive Araft durch tausend große Erfindungen erhöhte. 
Zn jenem Geiste des Fatalismus, der, wie ich andeutete, die heutige 
Literatur durchdringt, ist es Mode, selbst vom Ariege und von der 
Sklaverei als Mitteln des menschlichen Fortschrittes zu sprechen. Aber 
der Arieg, der das Gegenteil der Assoziation ist, kann den Fortschritt 
nur fördern, wenn er weiteren Arieg verhindert oder antisoziale Schranken 
die selbst passiver Arieg sind, niederreißt.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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