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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

382 
Buch X. 
Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
gerade wie Zeiten des Fortschrittes; und es ist ferner klar, daß inan diese 
Perioden des Rückganges anfänglich nicht allgemein zu erkennen ver 
mochte. 
Der würde ein tollkühner Mann gewesen sein, der, als Augustu^ 
das aus Ziegeln erbaute Rom in das marmorne Rom verwandelte, 
als der Reichtum sich vermehrte und die Pracht sich steigerte, als sieg 
reiche Legionen die Grenzen ausdehnten, als die Sitten und die Sprache 
sich verfeinerten, die Literatur sich zu hohem Glanze erhob — der würde 
ein tollkühner Mann gewesen sein, der damals gesagt hätte, daß Rom 
sich seinem Verfall zuneige. Und doch war es der Fall. 
Und wer jetzt um sich blickt, kann sehen, daß, obgleich unsere Zivili 
sation unstreitig mit größerer Schnelligkeit als je vorschreitet, dieselbe 
Ursache, welche den Fortschritt Roms in Rückgang verwandelte, jetzt 
wirksam ist. 
Mas jede frühere Zivilisation zerstört hat, war die Tendenz zur 
ungleichen Verteilung des Reichtums und der Macht. Diese selbe,, 
mit zunehmender Kraft wirkende Tendenz ist in unserer heutigen Zivili 
sation bemerkbar, sie zeigt sich in jedem fortschreitenden Lande, je mehr 
das Land fortschreitet. Lohn und Zins neigen beständig zum Sinken, 
die Rente zum Steigen, die Reichen werden reicher, die Armen hilf- 
und hoffnungsloser, und die Mittelklassen verschwinden. 
Ich habe diese Tendenz auf ihre Ursache zurückgeführt. Ich habe 
gezeigt, durch welche einfachen Mittel diese Ursache beseitigt werden 
kann. Ich wünsche nun zu zeigen, auf welche Meise, wenn dies nicht 
geschieht, der Fortschritt zum Verfall werden, die moderne Zivilisation 
zur Barbarei herabsinken muß, wie es allen früheren Zivilisationen 
ergangen ist. Es verlohnt sich der Mühe, nachzuweisen, auf welche 
Meise dies sich ereignen kann, da viele Leute, die nicht einzusehen ver 
mögen, wie der Fortschritt in Rückschritt übergehen kann, etwas Der 
artiges für unmöglich halten. Gibbon z. B. dachte, daß die moderne 
Zivilisation nie zugrunde gehen könne, weil keine Barbaren mehr vor 
handen seien, um sie zu überwältigen, und es ist eine gewöhnliche Vor 
stellung, daß die Erfindung der Buchdruckerkunst, welche die Bücher 
dermaßen vervielfältigt, die Möglichkeit verhindert habe, daß das Missen 
je wieder verloren gehen könnte. 
Die Bedingungen des sozialen Fortschrittes sind, nach unserer 
Formulierung des Gesetzes, die Assoziation und die Gleichheit. Die 
allgemeine Tendenz der modernen Entwicklung war seit der Zeit, 
wo wir die ersten Strahlen der Zivilisation in der auf den Fall des Mest- 
reiches folgenden Dunkelheit entdecken können, auf politische und ge 
setzliche Gleichheit gerichtet, auf Abschaffung der Sklaverei, Aufhebung 
der Frondienste, Beseitigung der erblichen Vorrechte, Ersetzung der 
willkürlichen Regierung durch die parlamentarische, auf Gewissens 
freiheit, gleichmäßigere Sicherheit der Person und des Eigentums für 
Hoch und Niedrig, für den Starken und für den Schwachen,, auf die
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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