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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Buch X. 
386 Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
nischen Städten gibt es heute eine sich ebenso scharf abhebende herrschende 
Klasse, wie in den aristokratischsten Ländern der Welt. Ihre Mitglieder 
tragen Stadtviertel in ihrer Tasche, beherrschen die Stimmzettel in den 
Wahlkonventionen, verteilen Ämter als ob sie miteinander handelten, 
und tragen — obgleich sie weder säen noch spinnen — die heften Kleider 
und geben mit verschwenderischen fänden Geld aus. Sie sind Leute 
von Macht, deren Gunst der Ehrgeizige suchen und deren Rache er ver 
meiden muß. wer sind diese Männer? Die weisen, die Guten, die 
Gebildeten — Männer, die das Vertrauen ihrer Mitbürger durch die 
Reinheit ihres Lebens, durch den Glanz ihrer Talente, durch ihre Recht 
schaffenheit bei öffentlichen Verwaltungen, durch das tiefe Studium 
der Probleme der Politik erworben haben? Nein; es find Spieler, 
Salonhalter, Klopffechter oder noch Schlimmeres, die ein Geschäft 
daraus gemacht haben, Stimmen zu beherrschen, Stellen und Amts 
handlungen zu kaufen und zu verkaufen. Sie stehen der Verwaltung 
dieser Städte auf demselben Fuße gegenüber, wie die Prätorianer 
der des verfallenden Roms, wer den Purpur tragen, auf dem kurulischen 
Sessel Platz nehmen oder die Liktorstäbe vor sich hertragen lassen will, 
muß nach ihrem Lager gehen oder seine Boten dahin senden, ihnen 
Schenkungen machen und Versprechungen vorhalten. Durch diese 
Männer vermögen die reichen Korporationen und allmächtigen Geld 
interessen den Senat und die Richterbank mit ihren Kreaturen zu füllen. 
Diese Männer sind es, welche die Schuldirektoren, die Stadtverordneten, 
die Schätzungsbeamten, die Mitglieder der Legislatur, die Männer des 
Kongresses machen. Ls gibt viele Wahldistrikte in den Vereinigten 
Staaten, in denen ein George Washington, ein Benjamin Franklin 
oder ein Thomas Iefferson nicht mehr Aussicht hätte, in das Unterhaus 
einer Staatslegislatur zu gelangen als unter dem ancien regime ein 
niedrig geborener Bauer, Marschall von Frankreich zu werden. Ihr 
Charakter allein würde eine unübersteigliche Disqualifikation dazu fein, 
In der Theorie sind wir ganze Demokraten. Der Vorschlag, Schweine 
im Tempel zu schlachten, würde im alten Jerusalem kaum größeren 
Abscheu und Unwillen erregt haben, als unter uns der, unserem hervor 
ragendsten Bürger eine Rangunterscheidung zu verleihen. Aber wächst 
nicht unter uns eine Klasse auf, die die ganze Macht ohne irgendeine dev 
Tugenden der Aristokratie hat? wir haben einfache Bürger, die Tausende 
von Meilen Eisenbahnen, Millionen von Morgen Land, die Mittel 
des Unterhalts von Legionen von Menschen beherrschen, die die Gou 
verneure souveräner Staaten ernennen, wie sie ihre eigenen Angestellten 
ernennen, die Senatoren wählen, wie sie sich Anwälte aussuchen, und 
deren Wille in den gesetzgebenden Versammlungen so maßgebend ist, 
wie der eines französischen Königs, der im lit de justice saß. Die unter 
der Oberfläche liegenden Strömungen der Zeiten scheinen uns zu den 
alten Verhältnissen, denen wir entronnen zu sein wähnten, zurückzu 
treiben. Die Entwicklung der Handwerks- und Handelsklassen brach
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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