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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

388 
Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
Buch X. 
die es verstehen, Verzögerungen herbeizuführen, Zeugen zu finden 
und Geschworene uneinig zu machen. 
Und so kann auch jemand, der genug stiehlt, sicher sein, daß feine 
Strafe faktisch nur auf den Verlust eines Teils seines Diebstahls hinaus 
laufen wird; und stiehlt er genug, um mit einem vermögen davon 
zukommen, so wird er von seinen Bekannten begrüßt werden, wie vor 
alters ein Wiking nach einem glücklichen Raubzuge begrüßt worden 
sein dürfte. Selbst wenn er diejenigen beraubt hätte, die ihm ver 
trauen schenkten; wenn er Witwen und Waisen um ihr Letztes gebracht 
hätte; hat er nur genug, so mag er ruhig vor aller Augen einherstolzieren. 
Die Tendenz in dieser Richtung nimmt immer mehr zu. In größter 
Kraft erscheint sie, wo die Ungleichheiten in der Reichtumsverteilung 
am größten sind, und ihre Zunahme geht mit der Zunahme der Un 
gleichheiten kfand in Hand. wenn dies nicht eine Rückkehr zur Barbarei 
ist, was ist es denn? Die Mängel der Rechtspflege, auf die ich hingedeutet 
habe, sind nur Beweise der zunehmenden Hinfälligkeit unserer gesetzlicher! 
Einrichtungen auf allen Gebieten. Oft hört man Leute sagen, es würde 
besser sein, zu den ersten Anfängen der Staatsbildung zurückzukehren 
und das Gesetz abzuschaffen, denn dann würde das Volk zu feiner Selbst 
verteidigung Sicherheitsausschüsse bilden und die Gerechtigkeit selbst in 
die Hand nehmen. Deutet dies auf einen Fortschritt oder Rückgang? 
Alles dies kann man täglich beobachten. Obgleich wir es nicht 
offen aussprechen, ist das allgemeine Vertrauen in die republikanischen 
Institutionen da, wo dieselben ihre vollste Entwicklung erreicht haben, 
entschieden in der Abnahme begriffen. Der vertrauensvolle Glaube 
an die republikanische Verfassung als Ouelle der Nationalwohlfahrt, 
wie er früher bestand, ist nicht mehr vorhanden.. Denkende Männer 
fangen an, ihre Gefahren einzusehen, ohne zu wissen, wie man sie ver 
meiden könnte; sie fangen an, die Ansicht Macaula^s zu teilen und der 
Ieffersons zu mißtrauen*). Und das Volk überhaupt gewöhnt sich immer 
mehr an die wachsende Korruption. Das ominöseste politische Zeichen 
in^den heutigen Vereinigten Staaten ist das Entstehen einer Gesinnung, 
die es entweder bezweifelt, daß es ehrliche Männer in den öffentlichen 
Ämtern gibt, oder diejenigen für Narren hält, die ihre Gelegenheit 
nicht ergreifen. Das heißt, das Volk selbst wird korrumpiert. So verfolgt 
die republikanische Regierungsform in den vereinigten Staaten heute 
den weg, den sie unter Bedingungen, welche die ungleiche Verteilung 
des Reichtums verursachen, unvermeidlich einschlagen muß. 
wohin jener weg führt, ist jedem klar, der nur denken will. Sobald 
die Korruption chronisch wird, der öffentliche Geist verloren geht, die 
Traditionen von Ehre, Tugend und Vaterlandsliebe geschwächt, die 
Gesetze der Mißachtung preisgegeben werden und Reformen als hoff 
nungslos erscheinen, werden in der eiternden Masse vulkanische Kräfte 
*) irtan sehe Itlacaulays Brief an Randall, den Biographen Ieffersons.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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