Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
Buch X. 
m 
springen einer Verweigerung der Gerechtigkeit. Zndem wir die Mono 
polisierung der Naturgaben zuließen, welche die Natur allen gleichmäßig 
darbietet, haben wir das fundamentale Gesetz der Gerechtigkeit miß 
achtet; denn soweit wir zu sehen vermögen, scheint, wenn wir die Dinge 
nach einem großen Maßstabe betrachten, die Gerechtigkeit das höchste 
Weltgesetz zu sein. Dadurch aber, daß wir diese Ungerechtigkeit beseitigen 
und die Rechte aller Menschen auf die Naturgaben anerkennen, werden 
wir dem Gesetze gemäß handeln, die Lsauptursache der unnatürlichen 
Ungleichheit in der Verteilung des Reichtums und der Macht entfernen, 
die Armut abschaffen, die unbarmherzige Leidenschaft der Habsucht 
zähmen, die «Duellen des Lasters und Elends austrocknen, an dunklen 
Orten die Leuchte des Wissens anzünden, dem Erfindungsgeiste neue 
Kraft und den Entdeckungen frischen Impuls verleihen, politische Stärke 
an die Stelle politischer Schwäche setzen und Tyrannei und Anarchie 
unmöglich machen. 
Die von mir vorgeschlagene Reform stimmt mit allem überein, 
was in politischer, sozialer oder moralischer Beziehung wünschens 
wert ist. Sie hat die Eigenschaften einer wahren Reform, denn sie wird 
alle anderen Reformen leichter machen. Was ist sie anders, als die dem 
Buchstaben und Geist entsprechende Ausführung der in der Unabhängig 
keitserklärung verkündigten Wahrheit — der „selbstverständlichen" 
Wahrheit, die das Herz und die Seele der Erklärung ist: „daß alle 
Menschen gleichgeschaffen sind, daß sie von ihrem Schöpfer 
mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, 
daß zu denselben Leben, Freiheit und das Streben nach 
Glück gehören!" 
Diese Rechte werden aber verweigert, wenn das gleiche Recht auf 
den Grund und Boden, auf welchem und von welchem die Menschen 
allein leben können, verweigert wird. Die Gleichheit der politischen 
Rechte bietet keinen Ersatz für die Verweigerung des gleichen Rechtes 
auf die Gaben der Natur. Die politische Freiheit wird, sobald das gleiche 
Recht auf den Grund und Boden verweigert wird, bei Zunahme der 
Bevölkerung und der Erfindungen nur die Freiheit, zu Hungerlöhnen 
um Beschäftigung zu konkurrieren. Dies ist die Wahrheit, welche wir 
mißachtet haben. Und so kommen die Bettler in unsere Städte und die 
Landstreicher auf unsere Heerstraßen; die Armut macht Menschen zu 
Sklaven, die wir mit politischen Herrschaftsrechten aufputzen; die Not 
erzeugt Unwissenheit, die von unseren Schulen nicht erhellt werden kann; 
Bürger stimmen, wie es ihre Herren vorschreiben; der Demagoge usurpiert 
den Platz des Staatsmannes; Gold wiegt in den Wagschalen der Gerecht 
tigkeit; in hohen Stellungen sitzen Leute, die nicht einmal die Maske 
der Bürgertugend annehmen, und die Pfeiler der Republik, die wir 
für so stark hielten, beugen sich bereits unter der zunehmenden Wucht. 
Wir ehren die Freiheit dem Namen und der Form nach. Wir er 
richten ihr Statuen und lassen ihr Lob ertönen. Aber wir haben ihr nicht
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.