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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

396 
Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
Buch X. 
zu durchfurchen. Sie warf ein Efalblicht auf Griechenland, und der 
Marmor wurde zu Gestaltungen vollendetster Schönheit, Worte wurden 
zu Instrumenten der erhabensten Gedanken und an den schwachen Milizen 
freier Städte brachen sich die zahllosen Scharen des großen Königs, 
gleich Wogen an einem Felsen. Sie warf ihre Strahlen aus die Vier 
ackergüter der italienischen Bauern, und aus ihrer Kraft entsproß eine 
Macht, die die Welt eroberte. Die Freiheit blitzte von den Schildern 
der deutschen Krieger, und Augustus beweinte seine Legionen. Aus 
der Nacht, die ihrer Verfinsterung folgte, fielen ihre schrägen Strahlen 
wieder auf freie Städte, und eine verlorene Gelehrsamkeit lebte wieder 
auf, die moderne Zivilisation hub an, eine neue Welt wurde enthüllt, 
und wie die Freiheit zunahm, so entwickelte sich auch die Kunst, Wohl 
stand, Macht, Wissen und Verfeinerung. Zn der Geschichte jedes Volkes 
können wir dieselbe Wahrheit lesen. Ls war die aus der Magna Charta 
entsprossene Kraft, die Lrecy und Agincourt gewann. Ls war die Er 
hebung der Freiheit aus dem Despotismus der Tudor, die das Zeitalter 
Elisabeths verherrlichte. Es war die Tatkraft alter Freiheit, die Spanien 
in dem Augenblick, wo es die Einheit errungen hatte, zur mächtigsten 
Macht der Welt erhob, nur damit es in die tiefste Tiefe der Schwäche 
zurückfalle, als die Tyrannei die Freiheit ablöste. Man sehe in Frankreich, 
wie unter der Tyrannei des siebzehnten Zahrhunderts alle geistige Kraf 
hinsinkt, um sich glänzend wieder zu erheben, als im achtzehnten Zahr- 
hundert die Freiheit erwachte und auf die Befreiung der französischen 
Bauern in der großen Revolution die erstaunliche Kraft gründete, die 
in unserer Zeit der Niederlage getrotzt hat. 
Sollen wir ihr da nicht trauen? 
Zn unserer Zeit, wie vordem, schleichen die hinterlistigen Kräfte 
hervor, welche die Ungleichheit erzeugen und dadurch die Freiheit ver 
nichten. Am Horizont beginnen die Wolken herunterzusteigen. Die 
Freiheit ruft uns wiederum, wir müssen ihr weiter folgen, wir müssen 
ihr völlig trauen. Entweder müssen wir sie ganz annehmen oder sie wird 
nicht bei uns bleiben. Es ist nicht genug, daß die Menschen das Stimm 
recht haben, es ist nicht genug, daß sie theoretisch vor dem Gesetze gleich 
sind. Sie müssen Freiheit haben, um sich die Gelegenheiten und Mittel 
des Lebens zunutze machen zu können; sie müssen der Freigebigkeit 
der Natur gegenüber auf gleichem Fuße stehen. Entweder dies, oder 
die Freiheit zieht ihr Licht zurück! Entweder dies, oder die Dunkelheit 
kommt heran, und dieselben Kräfte, welche der Fortschritt entwickelt 
hat, werden zu verderbenbringenden Mächten. Dies ist das allgemeine 
Gesetz. Dies ist die Lehre der Zahrhunderte. Das soziale Gebäude kann 
nicht bestehen, wenn dessen Grundlagen nicht auf Gerechtigkeit beruhen. 
Unsere grundlegende soziale Einrichtung ist eine Verweigerung 
der Gerechtigkeit. Zndem wir jemandem gestatten, den Grund und Boden 
zu besitzen, auf welchem und von welchem andere Menschen leben müssen, 
haben wir sie zu seinen Knechten gemacht in einem Grade, der sich
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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