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Preußisches Landbuch

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Bibliographic data

Object: Antike Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schluß. Das Problem des individuellen Lebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

140 Achtes Kapitel. Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft. 
ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts stellten die Provinzen selbst 
ihre Truppenkörper auf. In immer steigendem Maße wurden 
die auf dem flachen Lande angesiedelten Barbaren die eigentliche 
Armee, sie waren die Retter des Vaterlandes, die Hüter der Ord 
nung im Innern. Das Ende war eine wüste Herrschaft der un 
botmäßigen Truppen, gelegentlich gezügelt durch überragende In 
telligenzen. Selbst die Neuorganisation durch Diocletian konnte 
dem nicht Halt gebieten, das Volk war schließlich seiner Armee 
ausgeliefert: Rom den Barbaren. 
Die Zahl der Sklaven ging in der Kaiserzeit zurück, da die 
Grenzkriege meist keine großen Erträge lieferten und in den großen 
Sklavenkriegen sehr viel Sklaven getötet worden waren. Von Er 
oberungen, wie sie in der Republik möglich waren, konnte nicht 
mehr die Rede sein. Da aber in den Zeiten der Republik sich alles 
an den Sklavenbetrieb in erheblichem Ausmaß gewöhnt hatte, suchte 
man sich zunächst in irgendeiner Weise zu helfen. Es wurden 
Reisende, Sklaven und Freie auf offener Straße überfallen und 
weggeschleppt. Ja, es bildeten sich ganze Banden, die sich daraus 
ein einträgliches Geschäft machten (Sueton, Augustus 32). Auch 
kam es vor, daß sich Leute freiwillig in die Sklaverei begaben, um 
dem Kriegsdienst zu entgehen. Gegen diese Mißbräuche schritten 
sowohl Augustus als auch Tiberius ein (Sueton, Tiberius 8). 
Die Abnahme der Sklavenbestände wurde auch durch die zahl 
reichen Freilassungen bewirkt, die eigene Gesetze einzuschränken 
suchten (Gaius I, 42 ff). So wurde z. B. die testamentarische 
Freilassung auf höchstens 100 Sklaven beschränkt. Dagegen waren 
die Fälle, wo volle Unfreiheit durch Unterjochung entstand, nicht 
entsprechend zahlreich, wenn es auch sehr oft vorkam, daß gewisse 
Stämme ihre Kinder (Tacitus, Annalen IV, 72) oder Freie sich 
selbst in die Sklaverei verkauften. Daß unter diesen Umständen 
die Sklavenpreise stiegen und die Verwendung von Sklaven im 
großen häufig unrentabel wurde, ist einleuchtend. Die Plantagen 
wirtschaft mit großen Sklavenherden findet sich mit der Zeit nur 
noch vereinzelt, es wird immer häufiger, daß man auf großen 
Gütern sich mit freien Pächtern und freien Arbeitern hilft, zumal 
zuweilen gar keine Sklaven aufzutreiben sind (Plinius, Briefe HI, 
19). Nachdem die Einführung der Sklaven in den Wirtschafts 
betrieb im großen Stil die Bauern zugrunde gerichtet hatte, ging 
die Sklavenzahl regelmäßig zurück. Sehr häufig wurden Sklaven 
und Freie in ungefähr der gleichen Anzahl beschäftigt (Varro,
	        

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Das Finanzsystem Des Deutschen Reiches in Politischer Und Wirtschaftlicher Beziehung. Poeschel, 1906.
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