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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schluß. Das Problem des individuellen Lebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

406 
Schluß. 
eine Zeit, in der das in sich zusammenfallende Sonnensystem sich in 
Gasform auflösen wird, um aufs neue unermeßliche Wandelungen 
anzufangen. 
was ist denn nun die Bedeutung des Lebens, des absolut und 
unvermeidlich vom Tode begrenzten Lebens? Mir scheint es nur als 
Aufgang und Vorhalle eines anderes Lebens verständlich. Und seine 
Tatsachen scheinen nur nach einer Theorie erklärlich, die nur in Mythe 
und Symbol ausgedrückt werden können, und der die Mythen und Sym 
bole, in denen die Menschen ihre tiefsten Empfindungen wiederzugeben 
versuchten, überall und zu allen Zeiten in irgendeiner Form Ausdruck 
verleihen. 
Die heiligen Schriften der Menschen, die gekommen und gegangen 
sind, die Bibeln, Zend Aveftas, Vedas, Dhammapadas und Korans, 
die geheimnisvollen Lehren alter Philosophien, die innere Bedeutung 
grotesker Religionen, die dogmatischen Grundlagen ökumenischer Kon 
zilien, die Predigten der Fox, der wesley, der Savonarola, die Über 
lieferungen der roten Indianer, und der Glaube der Neger haben ein 
Herz und einen Kern, in welchem sie übereinstimmen, ein Etwas, das den 
mannigfach verzerrten Auffassungen einer ursprünglichen Wahrheit 
gleichsieht. Und aus der Kette der Gedanken, welche wir verfolgt haben, 
scheint sich unbestimmt ein Lichtstrahl dessen zu erheben, was sie unbestimmt 
sahen — ein schattenhafter Strahl schließlicher Verbindungen, die, 
wenn man ihm Ausdruck zu geben sucht, unvermeidlich Bilder und 
Allegorien notwendig machen: ein Garten, in welchem die Bäume 
des Guten und des Übels stehen; ein Weinberg, in welchem des Herrn 
Arbeit zu tun ist, ein Übergang vom Leben hienieden zum jenseitigen 
Leben; eine Prüfung und ein Kampf, von dem wir das Ende nicht ab 
sehen können. 
Man blicke um sich. 
Siehe da! Hier, jetzt, in unserer zivilisierten Gesellschaft haben 
die alten Allegorien noch einen Sinn, sind die alten Mythen noch wahr. 
In das Tal der Schatten des Todes leitet noch oft der Pfad der Pflicht, 
durch die Straßen des Litelkeitmarktes gehen Christian und Glaubrecht 
und auf Großherz' Rüstung hallen die schallenden Hiebe wieder. Noch 
immer kämpft Grmuzd mit Ahriman, der Fürst des Lichtes mit den 
Mächten der Finsternis, wer nur hören will, dem rufen die Schlacht 
trompeten. 
wie sie rufen und rufen und rufen, bis das Herz schwellt, das 
sie hört! Starke Seele und hohes Bemühen braucht die Welt heute. 
Die Schönheit liegt noch gefangen und eiserne Räder gehen über das 
Gute und wahre und Schöne hinweg, das aus so vieler Menschen Leben 
entspringen könnte. 
Und die an Grmuzd Seite kämpfen, ob sie sich auch einander nicht 
kennen mögen —irgendwo, irgendwann wird die Musterrolle aufgerufen 
werden.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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